Unwetter in Rheinland-Pfalz
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Bei der Unwetter-Katastrophe in Rheinland-Pfalz sind auch bayerische Rettungskräfte im Einsatz.

Personen von Dächern geholt

Unwetter-Katastrophe in Rheinland-Pfalz: Einsatzkräfte aus Bayern eilen zur Hilfe - 20 Menschen gerettet

  • Franziska Konrad
    VonFranziska Konrad
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Nach den schlimmen Unwettern in Rheinland-Pfalz hat auch das BRK Hilfe geschickt. Bisher sind zwei Rettungskräfte aus Bayern in der Eifel und bei Trier im Einsatz.

München/Trier - Bei der derzeitigen Unwetter-Katastrophe in Deutschland* ist Bayern bislang vergleichsweise gut davon gekommen. Besonders schlimm getroffen hat es hingegen Rheinland-Pfalz. Zwei bayerische Luftrettungsspezialisten halfen dort bei der Rettung von 20 Menschen.

Unwetter in Rheinland-Pfalz: Einsatzkräfte aus Bayern helfen in der Eifel und bei Trier

Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) berichtet, sind die beiden ehrenamtlichen Einsatzkräfte darin geschult, sich aus Hubschraubern abzuseilen und Menschen aus Häusern zu bergen. Am Donnerstagmorgen, 15. Juli, flogen sie in „Edelweiß“-Hubschraubern* der Bayerischen Bereitschaftspolizei nach Rheinland-Pfalz.

Ihr Einsatzgebiet: in der Eifel und um Trier. Dort hätten sie laut dpa Menschen von ihren Dächern und aus Situationen, in denen weder Fahrzeuge noch Boote sie erreichen konnten, geholt.

Unwetter-Katastrophe in Deutschland: BRK könnte noch weitere Rettungskräfte schicken

Das BRK gab derweil an, dass es weitere Hilfegesuche aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bedienen und weitere
Rettungskräfte entsenden könne. „Ganze Kontingente“ an Kräften der Berg- und Wasserwacht sowie Sonderkräfte aus Tauchern und Bootstrupps und des Katastrophenschutzes seien bereit, „in kürzester Zeit“ zu starten, so Pressesprecher Sohrab Taheri-Sohi.

Nach Angaben der Polizei sind mehr als 40 Menschen nach Überflutungen und Dauerregen in Deutschland gestorben. In Rheinland-Pfalz noch Dutzende vermisst, so das rheinland-pfälzische Innenministerium. Mehrere Häuser seien eingestürzt, viele instabil.

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