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Auf der Tiroler Inntalautobahn werden jetzt die Radargeräte umgestellt.

Urlauber aufgepasst! Ösis können jetzt abkassieren

Innsbruck/München - Runter vom Gas, liebe Urlauber! In unserem Nachbarland Tirol gibt es jetzt eine neue Methode, um Temposünder zur Kasse zu bitten.

Auf der Inntal-Autobahn werden extra für uns deutsche Autofahrer die Radargeräte umgestellt: Raser werden laut ORF künftig von vorne statt von hinten fotografiert – damit sie auch in Deutschland bestraft werden können.

Bisher waren wir auf den Straßen im bayerischen Nachbarland fein raus: Wer in Österreich geblitzt wurde, ohne dass einen die Polizei gleich vor Ort zur Kasse bat, konnte einen daheim erhaltenen Bußgeldbescheid eigentlich wegschmeißen. Es gibt nämlich ein Abkommen, dass Verkehrsdelikte grenzüberschreitend bestraft werden können. Aber: Nach deutschem Recht muss halt auch erkennbar sein, wer am Steuer saß. Das Auto muss also von vorne fotografiert werden, mit dem Fahrer im Fokus.

In Österreich wird dagegen von hinten fotografiert – was eher dazu dient, rasende Motorradfahrer zu überführen. Doch nun sollen die Autofahrer auch die Staatskasse aufbessern: Deshalb wurden versuchsweise auf der A12 Innsbruck-Kufstein die Blitzkästen umgestellt. Die Reaktionen der Österreicher im Internet: „Das ist eben Gastfreundschaft!“ Und der „Extra-Service für Deutsche“ wird auch noch mit einem weiterem Thema in Verbindung gebracht: dass „extra für Deutsche bei Kiefersfelden noch Vignetten-Kontrolleure stehen“.

tz

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