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Im Prozess wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und sexueller Nötigung an drei Frauen hat das Landgericht Memmingen nun sein Urteil gefällt. (Symbolbild).

Prozess zu Ende

Urteil in Memmingen gefallen: 14 Jahre Haft für Vergewaltiger von Spaziergängerinnen

Ein Mann (25) soll in Bayern mehrere Frauen vergewaltigt haben. Ein Opfer konnte sich mit einer Küchenschere wehren und den Täter verletzen. Nun ist im Prozess das Urteil gefallen.

Update vom 1. Oktober 2019: Wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und sexueller Nötigung an drei Frauen hat das Landgericht Memmingen einen 26-Jährigen zu 14 Jahren Haft verurteilt. „Weder gutes Zureden, noch körperliche Reaktionen von Angst und Panik, noch massive Gegenwehr gaben dem Angeklagten den Anstand, loszulassen“, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung am Dienstagabend. Der Mann aus Eritrea hatte im Dezember 2018 in Egg an der Günz (Landkreis Unterallgäu) eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, vergewaltigt. Zwei Tage danach missbrauchte er eine Frau in Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) in ihrem Auto.

Angeklagter beschuldigt Opfer der Falschaussage

Update vom 30. September 2019: Im Prozess um einen mutmaßlichen Vergewaltiger hat der Angeklagte eines der vier Opfer der Falschaussage beschuldigt. Die Frau habe ihn angefahren und anschließend Geld angeboten, damit er schweige, sagte der 26-Jährige am Montag vor dem Landgericht Memmingen. Bei dem angeblichen Auffahrunfall im Dezember 2018 sei sein Rucksack durch das Fenster in das Auto geflogen. Der Staatsanwalt wies den Angeklagten daraufhin, dass falsche Beschuldigungen das Strafmaß erhöhen könnten. Bisher sei die Beweislage gegen den Angeklagten „erdrückend“.

Dem Mann aus Eritrea wird vorgeworfen, die Frau in Günz an der Egg (Landkreis Unterallgäu) in ihrem Auto vergewaltigt zu haben. Als er nach der Tat aus dem Auto ausstieg, verriegelte die Frau die Türen und wollte wegfahren. Der Mann soll sich auf die Motorhaube geworfen haben, nachdem er bemerkte, dass sein Rucksack noch im Auto liegt. Er habe sich mehrere Meter am fahrenden Auto festgehalten bis er schließlich herunterfiel.

Kurz vor und nach der Tat soll er zwei weitere Frauen vergewaltigt haben. Eines der Opfer wehrte sich mit einer Schere. Die Polizei nahm den Angeklagten kurz darauf fest, da er verdächtige Schnittwunden im Gesicht und Blutspuren auf dem Hemd hatte. Zwei Tage zuvor soll der Angeklagte eine weitere Spaziergängerin in Babenhausen (Landkreis Unterallgäu) vergewaltigt haben. Das Urteil soll laut Richter am Dienstagabend verkündet werden.

Egg/Bayern: Mann soll mehrere Frauen vergewaltigt haben - neue Details bekannt

Update vom 7. Dezember, 12 Uhr: Ein 25 Jahre alter Mann soll in Egg an der Günz im Unterallgäu mehrere Frauen vergewaltigt haben. Eine der Frauen wehrte sich mit einer Schere. Als ein Passant zum Tatort eilte, lief der Täter davon. Doch die Fahndung der Polizei war erfolgreich. Schon kurze Zeit später konnte die Polizei einen Mann stellen, der als dringend tatverdächtig gilt. Das berichtet die Augsburger Allgemeine. Der 25-Jähre gab zu, vor Ort gewesen zu sein. Doch die Taten selbst habe er am Mittwochabend bestritten, berichtete die Zeitung mit Berufung auf die Polizei. 

Noch am Mittwochabend waren laut Bericht Kriminalpolizei, Schutzpolizei sowie viele Kräfte der Bereitschaftspolizei zur Spurensuche an den Tatorten, die sich am Rothdachweiher befinden. „Wir haben die ein oder andere relevante Spur gefunden“, wird ein Polizeisprecher zitiert. Dabei handele es sich um Blutspuren.

Erstmeldung: Mann (25) soll mehrere Frauen vergewaltigt haben - ein Opfer wehrt sich mit Schere

Egg an der Günz - Mit einer Haushaltsschere hat sich eine Frau in Schwaben beherzt gegen einen Sex-Täter zur Wehr gesetzt. Der Mann hatte die Frau zuvor an einem Badesee in eine Umkleidekabine gedrückt, sie dort misshandelt und vergewaltigt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Mit der Schere, die sie zufällig dabei hatte, wehrte sich die Frau gegen ihren Peiniger. 

25-Jähriger vergewaltigt Frau: Spaziergänger treibt Täter in die Flucht

Ein Spaziergänger wurde aufmerksam, lief auf die Kabine zu und trieb den Täter so in die Flucht. Nur wenige Minuten später konnte die verständigte Polizei am Mittwochabend als Tatverdächtigen einen 25 Jahre alten, verletzten Mann in der Nähe des Badesees bei Egg an der Günz (Landkreis Unterallgäu) festnehmen. Die Wunden würden zu den Abwehrversuchen mit der Schere passen, sagte ein Polizeisprecher.

Verdächtiger soll mehrere Frauen vergewaltigt haben

Der Verdächtige soll zudem am gleichen Tag eine zweite Frau vergewaltigt haben. Laut Angaben der Polizei stammt der Verdächtige aus Eritrea. Dazu habe er eine Hundebesitzerin beim Gassigehen vom Fahrrad aus bedrängt. Als die Frau deshalb zu ihrem Auto lief und wegfahren wollte, habe er sie in den Wagen geworfen und dort missbraucht. Ein dritter Fall zu Wochenbeginn, bei dem ebenfalls eine Hundehalterin vergewaltigt wurde, wird ebenfalls dem Verdächtigen zugeschrieben. Der 25-Jährige schweigt zu den Vorwürfen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

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dpa

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