Bande gefasst

Urteil nach Serie von Seilbahneinbrüchen

Eine fünfköpfige Einbrecherbande wurde in Innsbruck verurteilt. Sie sind vergangenes Jahr in mehrere Seilbahnen, Hotels und ein Kassenhäuschen eingebrochen. 

Rosenheim/Innsbruck - Nach einer Serie von Einbrüchen bei Seilbahnen ist eine fünfköpfige Bande in Innsbruck verurteilt worden. Ein 40-Jähriger muss vier Jahren in Haft, ein 37-Jähriger drei Jahre, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag mitteilte. Gegen drei weitere Beteiligte wurden ebenfalls Haftstrafen ausgesprochen, die nach Anrechnung der Untersuchungshaft zur Bewährung ausgesetzt wurden.

In Gemeinden zwischen Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen war 2016 in Dutzende Bergbahnen und Hotels eingebrochen worden. Allein zwischen dem 18. bis 25. August brachen die Täter in die Jennerbahn in Schönau am Königssee, die Kampenwandbahn in Aschau im Chiemgau und die Kreuzeckbahn in Garmisch-Partenkirchen ein. Kurz zuvor war das Kassenhäuschen eines Busbetriebes am Obersalzberg geknackt worden.

Die Einbrecher erbeuteten alleine in Oberbayern einen sechsstelligen Betrag - und verursachten hohen Sachschaden. Die deutsche Polizei hatte mit österreichischen Kollegen zusammen ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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