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Die Kampfhubschrauber kommen - nach Ansbach und Illesheim.

Truppenverstärkung in Osteuropa

US-Hubschrauber sollen Ende Februar nach Franken kommen

Ansbach - Ende Februar soll eine ganze Staffel US-amerikanischer Hubschrauber in Franken stationiert werden. Eine Bürgerinitiative will sich dagegen wehren.

Die im Zusammenhang mit der Truppenverstärkung in Osteuropa zusätzlich nach Franken verlegten US-Hubschrauber werden voraussichtlich Ende Februar in Ansbach und Illesheim eintreffen. Das genaue Datum sei ebenso unklar wie ihre genaue Zahl, berichtete der Sprecher der 12. US-Heeresflieger-Kampfbrigade, Captain Jaymon Bell, am Montag auf dpa-Anfrage. Anwohner in Ansbach fürchten mit den zusätzlichen Helikoptern noch mehr Fluglärm in ihrer Region.

Die ersten Kampfhubschrauber sind bereits in Deutschland

Nach Bells Angaben sind in den vergangenen Tagen die ersten der in den USA verschifften Kampfhubschrauber samt Ausrüstung in Bremerhaven und im belgischen Antwerpen entladen worden. Einige würden auch über den griechischen Hafen Thessaloniki umgeschlagen. Es dauere aber einige Zeit, bis die Helikopter überprüft und flugtauglich gemacht seien, erläuterte der Sprecher des US-Militärs. Wann sie ihre Einsatzorte anfliegen könnten, hänge auch vom Wetter ab, sagte Bell.

Nach seinen Angaben soll allerdings nur ein Teil der insgesamt 86 US-Militärhubschrauber in Katterbach bei Ansbach und Illesheim nahe Bad-Windsheim stationiert werden. Die meisten der neuen rotierenden Einheiten der US-Armee zur Stärkung der Nato-Ostflanke würden in Litauen, Lettland, Polen, Bulgarien und Rumänien eingesetzt. Die US-Standorte in Katterbach und Illesheim dienten als Hauptquartier und Versorgungsbasis für die in Osteuropa eingesetzten Truppen.

Bürgerinitiative „Etz langt‘s!“ wehrt sich

Die Truppenverstärkung auf den beiden fränkischen US-Kasernenstandorten stößt vor allem in Ansbach auf Widerstand. Nach Ansicht der Ansbacher Bürgerinitiative "Etz langt's!" machten „die zusätzlichen Kampfbrigaden Ansbach nicht nur zur Drehscheibe für Kriegsgerät in Richtung russischer Grenze.“ Die US-Armee wolle vielmehr von den laxen Flugbestimmungen mit Überflugrechten bis zwei Uhr nachts profitieren, die in den USA im Umfeld bewohnter Gebiete unmöglich wären.

dpa/lby

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