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US-Verhandlungen um Olympia: "Eis ist gebrochen"

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München - Die Grundstücksprobleme von Bayerns Olympia-Bewerbung für 2018 werden womöglich mit US-Hilfe gelöst.

Das US-Verteidigungsministerium habe zugesagt, noch im September über eine Nutzung des Golfplatzes bei Garmisch zu entscheiden und das Vorhaben "wohlwollend zu prüfen", sagte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) dem Münchner Merkur (Freitag) nach mehreren Gesprächen am Vormittag (Ortszeit) im Pentagon. "Nach meinem Eindruck sind wir ein schönes Stück vorwärts gekommen. Sollte da Eis gewesen sein, ist es gebrochen." Er habe von den für die Liegenschaften zuständigen Experten keinerlei ablehnende Signale bekommen, sagte Schneider.

Auf dem Golfplatz, der derzeit von den US-Streitkräften genutzt wird, könnte das "Snow Village" entstehen, weil viele private Grundbesitzer im Ort ihre Flächen nicht abgeben wollen. Die US-Behörden sagten zudem zu, die weiteren Verhandlungen von Verteidigungs- und Außenministerium zu bündeln und als einheitlichen Ansprechpartner die US-Botschaft in Berlin zu benennen, sagte Schneider.

cd

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