Blumen in einem Blumenladen.
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Für Blumenhändler gibt es zum Valentinstag eine Ausnahme vom Corona-Lockdown (Archivbild).

Corona in Bayern

Ausnahme vom strikten Corona-Lockdown: Blumenläden dürfen am Valentinstag öffnen - allerdings nur begrenzt

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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In Bayern gilt ein strenger Corona-Lockdown. Am Valentinstag gibt es für Blumenläden eine Ausnahme - sie dürfen Blumen verkaufen.

München - Nach wie vor gilt in Bayern ein strenger Corona-Lockdown.* Am Mittwoch beraten sich Bund und Länder erneut über das weitere Vorgehen in die Corona*-Krise. Bereits am Dienstag (9. Februar) debattierte dazu der bayerische Landtag. Schon vorab wurde bekannt: Es wird eine Ausnahme vom strikten Corona*-Lockdown geben - und zwar für den Valentinstag.

Ausnahme vom Corona-Lockdown: Blumenläden dürfen an Valentinstag vormittags verkaufen

Blumenläden dürfen am kommenden Sonntagmorgen Blumen verkaufen, wenn auch nur zur Abholung im sogenannten „Click&Collect“ und ohne vorherige Besichtigung im Geschäft. Das hat das Arbeitsministerium in einer neuen Vorschrift bekannt gemacht, die nur für den Valentinstag gilt. Ansonsten wären Menschen, die Frau, Freundin, Freund, Ehemann, Lebenspartner oder sonstigen Angebeteten mit Blumen überraschen wollten, auf die Blume von der Tankstelle angewiesen gewesen.

Blumenverkäufer dürfen allerdings nicht zu spät aufstehen, denn in der Mittagszeit müssen die Floristen wieder zusperren. „Alle Verkaufsstellen in Bayern, in denen in erheblichem Umfang Blumen feilgehalten werden, dürfen am Sonntag, 14. Februar 2021 (Valentinstag), in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum Zwecke der Abgabe von Blumen geöffnet sein“, heißt es in der Ausnahmebewilligung vom LadSchlG (Ladenschlussgesetz).

Video: Was ist eigentlich der Valentinstag?

Ausnahme vom Corona-Lockdown am Valentinstag - einer der wichtigsten Tage des Jahres für Blumenläden

Für Blumenläden ist der Valentinstag einer der wichtigsten Tage des Jahres. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hätte noch lieber eine eintägige Komplettöffnung der Blumengeschäfte gesehen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl wertete die Öffnung dennoch als positives Zeichen für die schwer getroffene Floristenbranche. (kam/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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