Wolfram Hatz
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Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), spricht.

Vereinigung der bayerischen Wirtschaft

Bayerns Unternehmer fordern in 150 Punkten „Entfesselungsprogramm“ für die Bundestagswahl

Die Steuern sollen runter, Abschreibungsmöglichkeiten für Klimaschutz- und Digitalisierungsausgaben sollen rauf. Ministerien sollen zur digitalen Verwaltung gezwungen werden. Das und vieles mehr fordern Bayerns Unternehmer in einem 150-Punkte-Programm zur Bundestagswahl.

München - Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft fordert vor der bevorstehenden Bundestagswahl ein „Entfesselungsprogramm“ für Unternehmen. Zu den Hauptpunkten des am Donnerstag in München vorgestellten „Deutschlandplans 2025“ zählen unter anderem diese Forderungen:

  • Senkung der Unternehmenssteuern auf 25 Prozent
  • mehr Wohnungsbau
  • staatliche Förderung für den Kauf selbst genutzter Wohnungen
  • Die Strompreise sollen sinken
  • die EEG-Umlage abschaffen (damit fördert der Bund den Ausbau der erneuerbaren Energien)
  • Die Entgeltobergrenze für Minijobs soll von 400 auf 750 Euro steigen.
  • Sofort- und Sonderabschreibungen für Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung für alle Unternehmen
  • Die Bundesministerien sollen zur Digitalisierung ihrer Verwaltungsabläufe verpflichtet werden

Insgesamt enthält das Papier laut vbw fast 150 Einzelforderungen. Der Verband ist unter anderem die Dachorganisation der beiden Metallarbeitgeberverbände bayme und vbm.

Die Wirtschaft stehe nach dem coronabedingten Einbruch vor einem Aufholprozess, der von zahlreichen tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen geprägt sei, sagte Hatz. Der vbw-Präsident betonte, dass der Plan „konsequent auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft“ setze, auf deren Basis Wachstum und Beschäftigung gesichert werden sollten.

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