+
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (r.) reagiert auf die Attacke der Freien Wähler gegen Ministerpräsident Horst Seehofer (l.)

Reaktion auf Freie Wähler

CSU verärgert über Putin-Vergleich

München - Die CSU reagierte am Mittwoch auf die Aussage von Freie-Wähler-Geschäftsführer Florian Streibl, der am Dienstag eine Parallele zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer und Wladimir Putin gezogen hatte.

Die Regierungspartei will den Vergleich von Seehofer mit Russlands autokratischem Präsidenten nicht hinnehmen. Ihr Generalsekretär Andreas Scheuer kritisierte am Mittwoch die Freien Wähler, die Seehofer als „Eiszeitpolitiker Putinscher Prägung“ angegriffen hatten. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler, Florian Streibl, hatte mit diesen Worten auf die Ankündigung Seehofers reagiert, die Zusammenarbeit mit der Opposition im Landtag einzustellen. Das sei die alte Arroganz, die man von der CSU nur allzu lange kenne, so Streibl.

Scheuer sagte nun: „Wer in der Zeit einer schweren Russland-Ukraine-Krise solche Vergleiche zieht, disqualifiziert sich selbst und ist nicht einmal als Krawallmacher ernst zu nehmen.“ Ministerpräsident Seehofer habe immer die Hand zum Dialog gereicht, aber die Opposition im Bayerischen Landtag wolle "nur politisches Theater ohne eigene Inhalte."

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann stürzt bei Unfall auf A9 von Brücke und stirbt
Tragischer Unfall auf der A9: Ein 33-jähriger Mann ist dabei von einer Brücke gestürzt und ums Leben gekommen. Zwei weitere Autofahrer wurden schwer verletzt. 
Mann stürzt bei Unfall auf A9 von Brücke und stirbt
Aus nichtigem Grund: Sieben Auto-Insassen prügeln sich mitten auf Straße
Ein zunächst harmloser Streit im Straßenverkehr ist in Nürnberg völlig eskaliert. Sieben Auto-Insassen waren daran beteiligt. Zwei mussten schwer verletzt in eine Klinik …
Aus nichtigem Grund: Sieben Auto-Insassen prügeln sich mitten auf Straße
Hausdurchsuchung bei Regensburgs Ex-Oberbürgermeister Schaidinger
In der Regensburger Korruptionsaffäre hat es erneut eine Hausdurchsuchung bei dem früheren Oberbürgermeister der Stadt, Hans Schaidinger (CSU), gegeben.
Hausdurchsuchung bei Regensburgs Ex-Oberbürgermeister Schaidinger
Tiroler rasen mit 130 km/h durch Rosenheim - Polizei erwischt sie
Zwei junge Tiroler lieferten sich am Sonntagabend ein Autorennen durch Rosenheim. Sie rasten mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde durch die Stadt.
Tiroler rasen mit 130 km/h durch Rosenheim - Polizei erwischt sie

Kommentare