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Die Kampenwand ist einbeliebtes Wanderziel im Chiemgau.

Verbrecherjagd im Gebirge wird geübt

Aschau im Chiemgau - Die Verfolgung von Verbrechern darf nicht an unwegsamem Gelände scheitern. Bayerns Polizei übt deshalb am kommenden Mittwoch (29. Juli) die Verbrecherjagd im Gebirge.

Die Übung ist an der 1669 Meter hohen Kampenwand in den Chiemgauer Alpen vorgesehen, wie das bayerische Innenministerium am Donnerstag in München mitteilte. Innenminister Joachim Herrmann ( CSU ) werde die Übung der Alpinen Einsatzgruppe beobachten. Bei der bayerischen Polizei gibt es den Angaben zufolge einen Alpinen Einsatzzug. Er wird bei Bedarf aus Alpinen Einsatzgruppen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und gegebenenfalls des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zusammengerufen. Die speziell ausgebildeten Beamten können sogar im hochalpinen Gelände nach Straftätern fahnden und nach Vermissten suchen.

Im laufenden Jahr hatten diese "Bergfexe der Polizei" bereits mehr als 120 Einsätze in luftiger Höhe. Dabei wurden sie oft von der Polizeihubschrauberstaffel unterstützt. Auch mit der Bergwacht wird dabei eng zusammengearbeitet. Der Name der zwischen Aschau im Chiemgau und Schleching gelegenen Kampenwand ist auch durch eine Redensart weitbekannt; diese lautet: "I gang so gern auf d'Kampenwand, wann i mit meiner Wampn kannt."

dpa

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