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Zahlreiche bewaffnete Polizeikräfte verlassen am 26.08.2016 in Schweinfurt die Stadtgalerie.

Schließung aufgehoben

Stadtgalerie in Schweinfurt durchsucht: Polizei gibt Entwarnung

Schweinfurt - Die Polizei  hat ein Einkaufszentrum in Schweinfurt abgeriegelt und 150 Menschen evakuiert. Ein Zeuge hat eine verdächtige, vermummte Person beobachtet.

Bereits zum zweiten Mal in drei Monaten ist am Freitag das Schweinfurter Einkaufszentrum „Stadtgalerie“ geräumt worden. Grund dafür war nach Polizeiangaben eine vermummte Person, die ein Zeuge am Vormittag in das Zentrum hatte hereingehen sehen. Die Person sei dunkel gekleidet und mit einem roten Tuch vermummt gewesen. Ein Großaufgebot der Polizei riegelte das Gebäude daraufhin ab und begann, die Personen darin in Sicherheit zu bringen. In dem Zentrum befanden sich 150 Menschen.

Die Räumung lief geordnet ab, die Besucher und Angestellten hätten viel Verständnis für den Polizeieinsatz gezeigt, sagte ein Polizeisprecher. Beamte durchsuchten daraufhin das Gebäude. Am frühen Nachmittag gaben sie Entwarnung: Der Verdächtige sei nicht gefunden worden. Die Geschäfte konnten daraufhin wieder öffnen, die Einsatzkräfte rückten ab. Lediglich die regulären Streifen im Umfeld sollten weiterhin nach dem angeblichen Verdächtigen Ausschau halten, hieß es von der Polizei.

Bereits Mitte Juni war das selbe Einkaufszentrum geräumt worden, nachdem Passanten einen Mann mit einer Waffe in Richtung des Zentrums hatten laufen sehen. Die Polizei nahm damals einen 22 Jahre alten Mann fest, auf den die Beschreibung der Zeugen zutraf, fand jedoch keine Waffe bei ihm.

dpa

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