Nach der Infusion wurde wieder getanzt

Hochzeitsgesellschaft feiert nach Notarzteinsatz weiter

Samerberg - Für eine Hochzeitsgesellschaft in Samerberg  drohte ihr Fest am Freitag wegen verdorbenem Essen zum Desaster zu werden. Das Brautpaar und seine Gäste zeigten sich aber hart im Nehmen. Nach einem Notarzteinsatz wurde bis tief in die Nacht weitergefeiert.

Zahlreiche Hochzeitgäste mussten während der Feierlichkeiten in Samerberg  (Landkreis Rosenheim) wegen Übelkeit vom Notarzt versorgt werden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, mussten sich mehrere Menschen bei der Feier am Vorabend in Samerberg übergeben. 16 Gäste wurden behandelt, ins Krankenhaus musste niemand. Die Ursache für die Übelkeit steht noch nicht fest.

Die etwa 170 Gäste der Feier hatten zunächst selbst mitgebrachten Kuchen und später das Abendessen eines Cateringunternehmens gegessen.

Nachdem mehreren Teilnehmer der Feier - darunter auch die Braut - gegen 21 Uhr schlecht geworden war, alarmierte der Betreiber des Gasthauses den Notarzt. Dieser kam mit über zehn Einsatzwagen und richtete eine Erstversorgungsstation ein. Dort wurde den erkrankten Gästen mit Infusionen geholfen.

Die Betroffenen kamen dadurch schnell wieder auf die Beine, so dass der unappetitliche Zwischenfall schon bald als solcher abgehakt werden konnte. Schon eine Stunde später wurde wieder erifrig getanzt und der Abend letztlich doch noch zu einem rauschenden Hochzeitsfest.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt. Ein Experte soll feststellen, woran die Gäste erkrankt sind.

dpa

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Rubriklistenbild: © dpa

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