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Die Hooligan-Gruppe, bei deren Demonstration es am Wochenende in Köln zu gewalttätigen Ausschreitungen kam, hat laut Verfassungsschutz in Bayern kaum Bedeutung.  

Nach Ausschreitungen in Köln

Verfassungsschutz: Hooligans in Bayern erfolglos

München - Die Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“, bei deren Demonstration es in Köln am Wochenende zu gewalttätigen Ausschreitungen kam, spielt in Bayern bislang keine große Rolle.

Aktivitäten der Gruppe würden auch hier in der rechtsextremistischen Szene wahrgenommen, eine aktive Beteiligung sei aber bislang nur in geringem Maße feststellbar, erklärte ein Sprecher des Verfassungsschutzes am Montag. „Bemühungen der „Hooligans gegen Salafisten“, für Aktionen in Bayern zu mobilisieren, verliefen bislang weitgehend erfolglos.“

Eine organisierte rechtsextremistische Fanstruktur sei in Bayern derzeit nicht zu erkennen, ebenso wenig eine gezielte Unterwanderung der Fanszene durch Rechtsextremisten, hieß es. Überschneidungen gebe es bei Einzelpersonen. Teile der Fan- und Ultraszene engagieren sich nach Angaben des Verfassungsschutzes aktiv gegen Rechtsextremismus.

dpa

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