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Vergiftete Greifvögel: Polizei warnt Spaziergänger

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Drei Mäusebussarde sind im Landkreis Regensburg durch ein Insektizid gestorben. Sie seien mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich vergiftet worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Das habe eine Untersuchung ergeben. Sie warnte zudem Spaziergänger in der Region Thalmassing.

Thalmassing - Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler verendeten die Vögel nach der Aufnahme von Carbofuran. Das chemisch wirkende Insektizid sei bei bloßem Kontakt giftig. In der Regel ist es den Angaben zufolge als blau-lilafarbenes Granulat erhältlich. In der EU sei es jedoch seit etwa 15 Jahren nicht mehr als Pflanzenschutzmittel zugelassen.

Das Gift sei für Menschen und Tiere sehr gefährlich. Die Polizei warnte daher: Wer Tierkadaver finde, solle umgehend die Polizei verständigen. „Vermeiden Sie in jedem Fall einen Hautkontakt“, betonten die Beamten. Die Bewohner der Gegend sollten auch auf ihre Hunde achten.

Die Greifvögel waren Anfang Januar von Spaziergängern in Thalmassing entdeckt worden. Zusammen mit dem Landesverband für Vogelschutz hatte die Polizei die Tiere geborgen und in ein Labor gebracht. dpa

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