Verhungerte Lea - Mutter klagte im Internet über Langeweile

Tirschenreuth - Die Mutter der verhungerten Lea klagte im Internet über Langeweile. Kurze Zeit später betrauerte sie den Tod des Mädchens ebenfalls auf einer Plattform.

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Die Mutter der verhungerten Lea aus dem oberpfälzischen Tirschenreuth hat sich in der Nacht vor dem Tod ihrer Tochter im Internet über Langeweile beklagt. “Laaaaaaaaaaangweilig ... hat ned jemand nen tipp was i tun könnt?“, schrieb die 21-Jährige nach einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag in einem Onlineportal. Am nächsten Tag habe sie dort auch den Tod ihrer zweijährigen Tochter bekanntgegeben.

“Nich mal drei Jahre durfte ich dich haben und nu bist tu weg und das für immer.“ Sie sei völlig fertig. Die Polizei äußerte sich am Samstag nicht zu dem Bericht. Lea war am vergangenen Samstag tot in ihrem Kinderbett gefunden worden; sie war verhungert und verdurstet. Die 21-jährige Mutter sitzt nach Polizeiangaben weiter in Untersuchungshaft. Ihr wird Totschlag durch Unterlassung vorgeworfen. Vom Vater des Kindes hatte sie sich schon vor einiger Zeit getrennt. Der Mann hatte aber regelmäßigen Kontakt zu Lea und ihrem vierjährigen Bruder.

dpa

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