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Die Zahl der Verkehrssünder ist auf ein Rekordniveau gestiegen.

Verkehrssünder: Bayern im Mittelfeld

München/Potsdam - Die Zahl der Verkehrssünder ist bundesweit auf ein Rekordniveau gestiegen, die bayerischen Autofahrer halten sich dabei im Mittelfeld.

Knapp neun Millionen Menschen haben inzwischen ein Punktekonto in Flensburg - das ist jeder achte deutsche Verkehrsteilnehmer und der Höchststand seit Einführung des Punktesystems im Jahr 1974, wie der Auto Club Europa (ACE) am Donnerstag in Potsdam mitteilte.

Die Bayern fallen dabei allerdings weder angenehm noch unangenehm auf. Auf 10 000 strafmündige Einwohner im Freistaat kamen bis Anfang 2010 insgesamt 1183 mit Punkten in Flensburg. Das ist gutes Mittelfeld. Wie in allen anderen Bundesländern sind auch in Bayern vor allem die Männer in Flensburg bekannt, weil sie rasten, rote Ampeln ignorierten oder betrunken am Steuer saßen.

Spitzenreiter bei den Punktesündern ist Nordrhein-Westfalen mit 1422 Punktesündern auf 10 000 strafmündige Bürger, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (1365) und Baden-Württemberg (1359), meldete der ACE unter Berufung auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2009. Die besten Werte verzeichnen das Saarland (1065), Thüringen (1077) und Sachsen (1114). Der ACE wies allerdings darauf hin, dass auch häufigere Kontrollen in einzelnen Ländern zu einer höheren Zahl der Punktesünder führen können.

dpa

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