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Ein Boot der Wasserwacht fährt Gstadt über den Chiemsee, um nach dem verschollenen Leichtflugzeug zu suchen. (Archivbild vom 03.12.2008)

Vermisstes Flugzeug nach eineinhalb Monaten im Chiemsee entdeckt

Mühldorf/Traunstein - Ein vermisstes Ultraleichtflugzeug ist eineinhalb Monate nach seinem Verschwinden am Grund des Chiemsees entdeckt worden. Es liege in knapp 60 Metern Tiefe nordöstlich der Fraueninsel, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim am Montag mit.

Mit einer Unterwasserkamera habe das Flugzeug am Sonntag sicher identifiziert werden können. Der 46-jährige Pilot und sein 49-jähriger Begleiter waren am 28. November vom Flughafen Mühldorf-Mößling (Landkreis Mühldorf am Inn) zu einem Rundflug gestartet und nicht zurückgekehrt. Die beiden befänden sich nach ersten Feststellungen noch in der Pilotenkanzel, hieß es.

Der Ultraleichtflugzeug konnte nach einer erneuten Auswertung der Flugdaten und einer Erweiterung des Suchgebietes durch eine Spezialfirma geortet worden. Eine Entscheidung zu einer möglichen Bergung stehe noch aus.

Nachdem bereits vor Wochen Wrackteile des Flugzeuges im Bereich von Gstadt, Mitterndorf und am Ostufer der Fraueninsel entdeckt worden waren, waren die Ermittler von einem Absturz des Ultraleichtflugzeuges vom Typ FK 14 in den Chiemsee ausgegangen. Umfangreiche Suchmaßnahmen unter Federführung der Wasserschutzpolizei sowie unter Beteiligung von Bereitschaftspolizei, Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr und einer Fachfirma verliefen jedoch zunächst ohne Ergebnis.

dpa

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Suche nach verschwundenem Flugzeug weiter erfolglos

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