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Taucher der Berufsfeuerwehr bergen den vermissten Kaiser-Adler aus der Pegnitz in Nürnberg. Damit ist das Rätsel um das plötzliche Verschwinden des Kaiser-Adlers von einem Obelisken der Nürnberger Karlsbrücke gelöst. Der Adler hat den Sturz von der Brücke in den Fluss unbeschadet überstanden

Verschollener Kaiser-Adler wieder aufgetaucht

Nürnberg - Das Rätsel um das plötzliche Verschwinden des Kaiser-Adlers von einem Obelisken der Nürnberger Karlsbrücke ist gelöst. Wo die Adler-Skulptur gefunden wurde:

Taucher der Berufsfeuerwehr entdeckten die Bronze-Statue am Dienstag auf dem Grund der Pegnitz. Der Adler habe den Sturz aus luftiger Höhe in den Fluss unbeschadet überstanden, berichtete ein Feuerwehrmann. Er sei mit einem Kran geborgen worden.

Es waren keine Kunstdiebe

Mitarbeiter des städtischen Hochbauamtes hatten vor einigen Wochen überraschend festgestellt, dass der Platz auf der Spitze des Brücken-Obelisken inmitten der Nürnberger Innenstadt verwaist ist. Zunächst war spekuliert worden, Kunstdiebe könnten die Adler-Skulptur gestohlen haben. Aber auch ein kräftiger Wintersturm hätte die Adler-Figur von ihrem Sockel gerissen haben können. Um sicher zu gehen, forderte das Hochbauamt die Taucher an. „Nach zehn Minuten haben die Taucher den Adler auf den Pegnitzgrund entdeckt“, berichtete der Feuerwehrmann.

Adler mit Ölzweig im Schnabel

Die Karlsbrücke stammt in ihrer heutigen Form aus dem Jahr 1728. Die zweibogige Sandsteinbrücke war seinerzeit zu Ehren Kaiser Karls VI. und seiner Gattin Elisabeth „Kaiserbrücke“, später auch „Karlsbrücke“, genannt worden. Auf zwei kanzelartigen Rondellen stehen Obelisken. Einer davon trägt als Friedenssymbol einen kaiserlichen Adler, der einen Ölzweig im Schnabel hält.

dpa

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