Chiemsee

Verschollenes Flugzeug: Wrackteile identifiziert

Gstadt/Traunstein - Polizei und Wasserwacht haben am Mittwoch im Chiemsee weiter nach einem seit dem Wochenende verschollenen Flugzeug gesucht. Einige Wrackteile sind bereits identifiziert.

"Wir müssen davon ausgehen, dass das Flugzeug zerschellt und untergegangen ist“, sagte ein Polizeisprecher in Traunstein. Der Flugzeughersteller und der Flughafen hätten zwei bereits am Dienstag bei Gstadt gefundene Wrackteile identifiziert. Sie gehörten zum Typ der verschollenen Maschine. Die Suche in dem bis zu 60 Meter tiefen See werde schwierig, da Taucher nur Tiefen von etwa 40 Metern erreichen könnten. Der 46-jährige Pilot und sein Begleiter waren von einem Rundflug am Freitag nicht zurückgekehrt.

Bei der Suche, an der sich auch auch Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligten, waren nach Polizeiangaben neun Boote im Einsatz. Die Rettungsdienste suchten unter anderem mit Unterwasserkameras nach dem verschollenen Flugzeug und den beiden Männern. Auch Privatleute, die eine entsprechende Taucherausrüstung besitzen, wollten bei der Suche helfen.

Der Pilot aus Mühldorf und sein 49 Jahre alter Begleiter aus Töging waren am Freitag bei gutem Wetter vom Flughafen Mühldorf- Mößling (Landkreis Mühldorf am Inn) aus zu einem etwa einstündigen Rundflug gestartet, ohne jedoch ihre Route bekanntzugeben. Da der Pilot ein Boot am Chiemsee besitzt, vermutete die Polizei, dass er es seinem Bekannten möglicherweise auf dem Flug zeigen wollte. Am Dienstag fand dann eine Spaziergängerin ein etwa einen Meter langes Kunststoffteil, das wahrscheinlich zur vermissten Maschine gehört. Wenig später fanden Polizisten ein weiteres Wrackteil

dpa

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