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Zähfließender Verkehr herrschte am Samstag nicht nur auf der A8.

Nichts ging mehr

Autobahnen wegen Faschingsferien verstopft

München - In Richtung Alpen ging es am Samstag nur im Schneckentempo. Der Beginn der Faschingsferien führte zu stockendem Verkehr und langen Staus auf Bayerns Autobahnen.

Zum Teil nur im Schneckentempo sind Ski-Urlauber am Samstag in Richtung Alpen vorangekommen. Wegen des dichten Reiseverkehrs kam es auf Bayerns Autobahnen kilometerlang zu stockendem Verkehr und Staus.

„Besonders schlimm war es am Übergang der A99 zur A8 bis zur Anschlussstelle Holzkirchen“, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizeistation Holzkirchen. Staus wurden zeitweise aber auch für die Autobahnen 3, 7 und 95 gemeldet.

Samstag ungünstigster Reisezeitpunkt

Zum erhöhten Verkehrsaufkommen trug auch der Beginn der Faschingsferien in Bayern, Hamburg, dem Saarland und Teilen Baden-Württembergs bei. Der Samstag sei der ungünstigste Reisezeitpunkt, sagte die Polizeisprecherin. „Am ersten Ferientag setzen sich alle in die Autos, dann ist samstags auch immer Bettenwechsel in den Hotels - also ist noch mehr los auf den Straßen.“

„Außerdem finden in den nächsten Tagen überall Faschingsumzüge statt, die ziehen viele Besucher an“, sagte ein Mitarbeiter des Verkehrslagezentrums Bayern. Auf den Autobahnen gehe es allen gleich: „Die einen quälen sich in die Skigebiete, die anderen quälen sich heimwärts.“

dpa

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