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Der Reichsbürger Wolfgang P. wurde 2017 zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Jetzt wurde sein Haus und eine Wohnung versteigert.

Todesschüsse auf Polizisten

Verurteilter Reichsbürger: Gericht versteigert Haus und Wohnung

Weil er auf Polizisten geschossen, und einen dabei sogar getötet hatte, war der Reichsbürger Wolfgang P. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Jetzt hat das Amtsgericht sein Haus versteigert.

Georgensgmünd - Das Haus des wegen Mordes an einem Polizisten verurteilten sogenannten Reichsbürgers aus Georgensgmünd ist zwangsversteigert worden. Mit einem Gebot von 187 000 Euro bekamen am Dienstag vor dem Amtsgericht in Nürnberg Privatleute den Zuschlag für das Gebäude, wie ein Justizsprecher sagte. Der Verkehrswert lag bei 305 000 Euro. Zuvor hatte Nordbayern.de über die Versteigerung berichtet.

Das Haus in der mittelfränkischen Gemeinde war im Oktober 2016 zum Tatort geworden. Wolfgang P. hatte damals bei einem SEK-Einsatz auf Beamte geschossen - ein Polizist wurde tödlich getroffen und weitere verletzt. Auch eine Wohnung von P. in Georgensgmünd wurde zwangsversteigert, um Schulden des 50-Jährigen tilgen zu können. Sie kam für knapp 80 000 Euro unter den Hammer. Der Verkehrswert hier lag bei 105 000 Euro.

Das Landgericht Nürnberg hatte P. im Oktober 2017 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft haben Revision gegen das Urteil eingelegt.

dpa/lby

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