Schwarzer Wochenbeginn

Viele Tote auf Bayerns Straßen

München - Bei schlimmen Unfällen sind im Freistaat gleich mehrere Verkehrsteilnehmer gestorben. Es traf nicht nur Autofahrer.

Gleich mehrere tödliche Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen sind zum Wochenbeginn bekannt geworden. So starben zwei junge Frauen bei einem Frontalzusammenstoß in Rosenheim, bei dem zudem drei weitere Menschen schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war ein Mann am Sonntagabend auf einer kleineren Umgehungsstraße am Stadtrand mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten und frontal mit dem Auto der Frauen zusammengestoßen.

Für die 21 Jahre alte Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Ein 15 Jahre altes Mädchen auf einem der Rücksitze starb kurze Zeit später in einer Klinik. Die 19-jährige Beifahrerin kam lebensgefährlich verletzt in eine Münchner Klinik, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Der 23-jährige Unfallverursacher aus Baden-Württemberg wurde ebenfalls schwer verletzt, auch seine 40 Jahre alte Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen.

In München starb am Montag eine Fußgängerin, als ein Auto und eine Tram so heftig kollidierten, dass der Wagen auf den Fußweg geschleudert wurde. Er blieb kurz vor einer Hausmauer stehen. Ob die Frau zwischen Wagen und Wand eingequetscht oder zuvor überfahren worden war, stand nach ersten Ermittlungen ebenso wenig fest wie die Identität des zwischen 60 und 70 Jahre alten Opfers.

Auch eine 68-jährige Radfahrerin verunglückte bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Neumarkt tödlich. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Radfahrerin am Montag in Postbauer-Heng nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen wollen. Für eine 36-jährige Autofahrerin, die hinter ihr fuhr, kam das Abbiegen offenbar überraschend: Sie erfasste die 68-Jährige mit ihrem Wagen. Die Radfahrerin erlitt sehr schwere Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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