Vier Tote auf Bayerns Straßen

München - Mindestens vier Menschen sind seit Freitagabend auf Bayerns Straßen tödlich verunglückt. Darüber hinaus wurden mehrere Personen teils schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der folgenschwerste Unfall ereignete sich auf der Autobahn A8 bei Ulm. Dabei starben am späten Freitagabend ein 30-jähriger Mann und ein 53-Jähriger Mitarbeiter einer Wartungsfirma.

Der Autofahrer übersah den Arbeiter, der auf der Straße gerade eine Baustellenbeleuchtung warten wollte. Der Mann war sofort tot. Das Auto wurde gegen einen Fahrbahnteiler aus Beton und anschließend über einen Lärmschutzwall geschleudert. Der 30-Jährige Fahrer starb noch an der Unfallstelle.

Auf der Autobahn A9 zwischen Plech und Weidensees kam am Samstagmorgen der Beifahrer eines Kleintransporters ums Leben. Der Wagen war mit einem Sattelzug zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer des Kleinlasters wurde nur leicht verletzt.

Auch auf der Bundesstraße B20 zwischen Cham und Straubing verunglückte ein Autofahrer bei einer Kollision mit einem Sattelzug tödlich. Die Fahrzeuge prallten in der Nähe der Ortschaft Sattelpeilnstein (Landkreis Cham) frontal zusammen.

Bei einer heftigen Karambolage von drei Autos auf der Autobahn A72 bei Köditz (Landkreis Hof) wurden am Freitagabend die drei Fahrer teils schwer verletzt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, verlor eine 21-jährige Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam auf der Überholspur zum Stehen. Ihr Auto wurde von zwei nachfolgenden Wagen gerammt. Die Frau wurde eingeklemmt und schwer verletzt geborgen.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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