Eine Tonne Gerste fiel herab

Schrecklicher Unfall in Scheune: Getreidesack fällt auf Landwirt und erdrückt ihn

Ein Landwirt (52) aus Niederbayern wollte sein Auto vor einem abrutschenden Getreidesack retten. Doch am Ende geriet er selbst unter das tonnenschwere Saatgut und wurde erdrückt.

Von einem voluminösen Getreidesack ist ein Bauer im niederbayerischen Vilshofen erdrückt worden. Einsatzkräfte hätten den 52 Jahre alten Mann in seiner Scheune nur noch tot bergen können, teilte das Polizeipräsidium Passau am Sonntag mit. Nach Angaben der Polizei hatte der Landwirt, der einen Hof im Vilshofener Ortsteil Eben (Landkreis Passau) betreibt, am frühen Samstagabend in seiner Scheune nach dem Rechten sehen wollen. Dabei bemerkte er, dass einer der mit Saatgut befüllten sackartigen Behälter instabil gelagert war und abzurutschen drohte.

Deshalb entschied er sich dafür, vorsichtshalber sein in der Scheune geparktes Auto herausgefahren. Als er zurückkehrte, löste sich plötzlich der Getreidesack, fiel auf den Mann und erdrückte das zu Boden gestürzte Unfallopfer. Seine Lebensgefährtin alarmierte zwar sofort Polizei und Feuerwehr. Diese konnten aber nur noch den Tod des Landwirts feststellen. In dem Behälter - auch „Big-Pack“ genannt - war nach Angaben der Polizei eine Tonne Gerste gelagert.

dpa

Rubriklistenbild: © Holger Hollemann/dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Badehosen-Alarm im Freistaat: Endlos-Sommer in Bayern - so lange bleibt´s heiß
Ein Ende des Sommers ist nicht in Sicht. Das Wetter in Bayern sollen die Bewohner des Freistaats noch mehrere Wochen erfreuen. 
Badehosen-Alarm im Freistaat: Endlos-Sommer in Bayern - so lange bleibt´s heiß
Zwei Jahre nach Axt-Attacke von Würzburg: Opfer des Anschlags heiraten 
Nach der Axt-Attacke in einem Regionalzug in Würzburg vor zwei Jahren leiden die Opfer, chinesische Touristen, noch immer unter den Folgen des Anschlags. Doch es gibt …
Zwei Jahre nach Axt-Attacke von Würzburg: Opfer des Anschlags heiraten 
Plötzlich eingestürzt: Bauarbeiter (41) von acht Meter hoher Mauer erschlagen
Tödlicher Einsturz: Eine acht Meter hohe Ziegelmauer erschlägt 41-jährigen Bauarbeiter. Unklar ist, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Plötzlich eingestürzt: Bauarbeiter (41) von acht Meter hoher Mauer erschlagen
Kurios: An diesem bayerischen Friedhof entscheidet Losglück über die letzte Ruhestätte
Zum ersten Mal seit 1972 vergab Berchtesgaden wieder Gräber auf dem Alten Friedhof neu. Kurios: Bei 280 Bewerbern für 200 Grabstellen entschied das Los.
Kurios: An diesem bayerischen Friedhof entscheidet Losglück über die letzte Ruhestätte

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion