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In 64 Betrieben in Lindau und Umgebung müssen Tiere wegen der Vogelgrippe im Stall bleiben.

Mehrere Tiere bereits erkrankt

Vogelgrippe in Bayern: Stallpflicht für 64 Betriebe

Lindau - Die Vogelgrippe hat Bayern erreicht. Der Virus ist bereits an mehreren Tieren festgestellt worden. Jetzt zieht das Landratsamt Lindau Konsequenzen daraus.

Im Landkreis Lindau ist bei sieben Vögeln die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Das Landratsamt hat deshalb am bayerischen Bodenseeufer eine Stallpflicht angeordnet. 64 Geflügelbetriebe sind davon betroffen.

64 Betriebe in Lindau und Umgebung sind von der Stallpflicht betroffen

Die Vogelgrippe hat Bayern erreicht: Deshalb gilt zum Schutz vor dem Virus in Teilen des Kreises Lindau ab sofort Stallpflicht für Geflügel. Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich über einen Streifen von etwa 2,5 Kilometern vom bayerischen Bodenseeufer aus. 

„Bis auf weiteres dürfen die Tiere nicht ins Freie, damit ein Kontakt mit Wildvögeln unterbunden wird“, sagte Landrat Elmar Stegmann (CSU) am Freitag in Lindau. Betroffen von der Stallpflicht sind 64 Betriebe in Lindau und den umliegenden Gemeinden. Darüber hinaus empfiehlt das Landratsamt eine Stallhaltung des Geflügels für den gesamten Landkreis.

Vogelgrippe ist schon bei mehreren Tieren festgestellt worden

Im Landkreis sind bislang bei vier Reiherenten, zwei Möwen und einem Schwan die Vogelgrippe festgestellt worden. Ob es sich um die gefährliche Variante des Virus vom Typ H5N8 handelt, ist noch unklar. Die Proben wurden an das Friedrich-Loeffler-Institut weitergeleitet, um den Fund zu bestätigen. Mit einem Ergebnis wird in der kommenden Woche gerechnet.

In den Bodensee-Anrainerländern Österreich, Schweiz und Baden-Württemberg war bereits zuvor die Krankheit nachgewiesen worden. Zu den Nachbarn bestehe enger Kontakt und ein ständiger Informationsaustausch, sagte Stegmann. „Eine Tierseuche macht vor Landesgrenzen nicht Halt.“

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