Vogelgrippe-Virus H5N1 aufgetaucht - Finder sollen tote Tiere melden

Starnberg/Brüssel - Nach der Rückkehr der hoch ansteckenden Vogelgrippe nach Deutschland hat das Landratsamt Starnberg vorsorglich die Bevölkerung gebeten, eventuelle Funde toter Wasservögel den Veterinärbehörden zu melden.

Der gefährliche Virus H5N1 wurde nach Angaben der Brüsseler EU-Kommission und des Landratsamtes Starnberg bei einer Wildente am Starnberger See entdeckt. Es war EU-weit der erste Fall in diesem Jahr, bei dem dieser Typ der Vogelgrippe bei einem Wildtier auftauchte.

Lesen Sie auch

Vogelgrippe: Erster Fall am Starnberger See

Laut Landratsamt Starnberg wurde der Erreger bei der an dem See nahe Possenhofen geschossenen Ente festgestellt, nachdem dort am 10. Januar 35 Stockenten und 4 Kanadagänse im Flug erlegt worden waren. Ein Sprecher wies am Dienstagabend jedoch darauf hin, die Tiere hätten keinerlei Anzeichen einer Erkrankung gezeigt. Es gebe bisher auch keine Hinweise auf eine Verbreitung des Virus in der Wildvogelpopulation. “Der positive Virusbefund stellt daher einen Einzel- und Zufallsbefund dar“, sagte Landratsamts-Sprecher Stefan Diebl.

Aufgrund übereinstimmender fachlicher Einschätzung werde auch “derzeit die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets für nicht erforderlich gehalten“, sagte der Sprecher weiter. Bei den 468 seit dem ersten Auftreten der Vogelgrippe in Deutschland im Januar 2006 eingesandten Proben aus dem Landkreis Starnberg sei dies der erste und einzige positive Befund. Auch die einige Tage später eingesandten Proben von 20 Wasservögeln waren wiederum allesamt negativ, so das Landratsamt.

Internet: www.lk-starnberg.de

Telefon Veterinäramt: 08151 -148383

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Seit Jahren gesuchter Drogendealer verhaftet
Bereits 2011 wurde der Drogendealer festgenommen, allerdings gelang ihm die Flucht und er tauchte unter. Nun konnte die Polizei den 40-Jährigen verhaften. 
Seit Jahren gesuchter Drogendealer verhaftet
Asylbewerber auf Güterzug versteckt
Gleich 30 Asylbewerber haben sich auf einem Güterzug versteckt. Die Polizei entdeckte sie bei einer Kontrolle im Landkreis Rosenheim. 
Asylbewerber auf Güterzug versteckt
Verletzte und Vermisste bei Brand eines Wohnhauses
Bei einem Wohnhausbrand wurden sechs Personen verletzt, ein Bewohner wird vermisst. Wegen Einsturzgefahr kann die Feuerwehr das Gebäude nicht komplett absuchen. 
Verletzte und Vermisste bei Brand eines Wohnhauses
Happy End nach Kontaktanzeige: Trauerschwan hat neuen Gefährten
Die tierische Kontaktanzeige für einen einsamen Trauerschwan war erfolgreich. Er hat nun einen neuen Partner gefunden und das erste Treffen lief gut. 
Happy End nach Kontaktanzeige: Trauerschwan hat neuen Gefährten

Kommentare