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In dem Einfamilienhaus in Volkenschwand wurde das Ehepaar ermordet.

Doppelmord: Putzfrau hat keine Erinnerung an die Tat

Volkenschwand - Nach dem Doppelmord im niederbayerischen Volkenschwand hat die ebenfalls niedergeschossene Putzfrau keinerlei Erinnerung an den Tattag.

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Doppelmord in Volkenschwand: Angeklagter schweigt

Dies hat die 33-Jährige am Mittwoch in dem Prozess vor dem Regensburger Landgericht nochmals bestätigt. Der Täter hatte der Mitarbeiterin des getöteten Ehepaars zweimal in den Kopf geschossen. Die Frau überlebte, obwohl sie erst Stunden später schwerverletzt entdeckt wurde. Mehrere Beteiligte des Gerichtsverfahrens haben das Überleben der Haushaltshilfe als “Wunder“ bezeichnet.

In dem Prozess ist ein 36 Jahre alter Mann aus München angeklagt. Er soll dem 55 Jahre alten Versicherungsvertreter die Kehle durchgeschnitten und die 53 Jahre alten Ehefrau erschossen haben. Laut dem Verteidiger hat der 36-Jährige nichts mit dem Raubüberfall zu tun. Er habe nur einen Tipp für einen Einbruch gegeben und hinterher dafür Schmuck aus der Beute als Belohnung bekommen. Auch die Tatwaffe war später im Umfeld des Angeklagten sichergestellt worden. Sein Verteidiger meint, dass der Mann nur wegen Hehlerei und Waffendelikten verurteilt werden könne, nicht wegen Mordes.

Die 33-Jährige hatte bis zu dem Verbrechen mehr als zwei Jahre als Haushaltshilfe bei dem Ehepaar in Volkenschwand (Landkreis Kelheim) gearbeitet. Zu ihren Aufgaben zählte auch die Pflege des querschnittgelähmten Geschäftsmannes. Durch die schweren Kopfverletzungen erlitt sie bleibende körperliche Schäden. So habe sie Schmerzen beim Essen, Kopfschmerzen bei Wetterumschwung und manchmal Angstzustände, sagte sie vor Gericht aus. Die Frau ist weiterhin in psychologischer Behandlung. Bei ihrem Auftritt als Zeugin wurde sie vor der Öffentlichkeit und dem Angeklagten besonders abgeschirmt.

dpa

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