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Ein voll besetzter Reisebus ist auf einer Autobahn in Bayern nahe Aschaffenburg verunglückt.

In der Nacht auf Samstag

Reisebus verunglückt auf Weg ins Skigebiet - ein Toter, 17 Verletzte

Es ist das tragische Ende einer Urlaubsfahrt nach Österreich kurz vor Ostern: Der Fahrer eines belgischen Reisebusses sieht vermutlich einen Lastwagen zu spät und fährt auf. Die Ermittlungen laufen.

Update vom 02. April, 16.15 Uhr:

Auch über die Osterfeiertage liefen die Ermittlungen zum genauen Hergang des tödlichen Busunfalls auf der A3 weiter. Neue Erkenntnisse zum Sachstand konnte die Polizei am Montag jedoch nicht mitteilen. Dies werde sich vermutlich auch in den nächsten Tagen nicht ändern, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Ein Sachverständiger ist damit beauftragt, den Hergang des Unfalls zu rekonstruieren.

Update vom 01. April, 15.44 Uhr:

Der belgische Rundfunk zitierte auf seiner Website einen Passagier, demzufolge alle Insassen des Busses mit Sicherheitsgurten angeschnallt waren. Dies habe Schlimmeres verhindert. Der Polizeisprecher konnte dies nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

Weibersbrunn - Bei einem Busunglück auf der Autobahn 3 bei Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg hat es einen Toten und viele Verletzte gegeben. Der mit 48 Fahrgästen voll besetzte belgische Reisebus war in der Nacht zum Samstag auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer starb. 17 Fahrgäste wurden verletzt. Mehrere von ihnen kamen ins Krankenhaus, unter ihnen drei Schwerverletzte.

Notärzte und Sanitäter versorgten die Opfer - Die Bergung dauerte bis in die Morgenstunden. 

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Auch Familien mit Kindern unter den Fahrgästen

Die Urlauber wollten nach Angaben der Polizei nach Österreich zum Skifahren. Der Bus sei auf dem Weg aus Belgien in einen Wintersportort gewesen, sagte Polizeisprecher Björn Schmitt. Unter den Fahrgästen waren auch Familien mit Kindern. Ob auch Kinder verletzt wurden, war zunächst unklar.

Zu dem Unfall kam es laut Polizei, als der mit Glas beladene Sattelzug war mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur der A3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Der Busfahrer soll laut Ermittlern diese Situation zu spät erkannt haben.

Der Reisebus war in der Nacht zum Samstag nahe der Landesgrenze zu Hessen auf einen mit Glas beladenen Lastwagen aufgefahren.

Das Busunternehmen Linden Cars versprach Aufklärung: „Wir sind noch dabei, Informationen zu sammeln und versuchen, erst die Familien zu benachrichtigen“, erklärte Linden Cars laut der flämischen Zeitung „De Morgen“ online. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern.“ Es werde eine Mitteilung geben, „sobald wir alle nötigen Informationen haben“.

Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem großen Aufgebot an der Unglücksstelle. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, zeitweise auch in beiden Richtungen - damit der Rettungshubschrauber auf der Gegenfahrbahn landen konnte. Der Rettungsdienst versorgte die leicht- und unverletzten Fahrgäste in einer nahegelegenen Autobahnraststätte. Der Fahrer des Lastwagens kam mit dem Schrecken davon.

Rettungsgasse hat wieder einmal nicht funktioniert

Einmal mehr kamen die Retter nicht problemlos zur Unfallstelle durch: „Die Rettungsgasse hat wohl nicht so funktioniert, wie sie sollte“, sagte Polizeisprecher Schmitt. Über Gaffer wurde aber nichts bekannt. Die Autobahn in Richtung Nürnberg wurde erst nach der Bergung des verunglückten Busses gegen 7.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.

Ein Fahrgast berichtete dem belgischen Rundfunk, er sei kurz eingeschlafen, bevor der Bus kurz nach Mitternacht plötzlich auf den Lastwagen auffuhr. Es sei alles sehr schnell passiert. „Es war in ein oder zwei Sekunden vorbei.“ Er selbst sei unverletzt geblieben. „Meine Frau saß am Fenster und hatte zum Glück den Kopf zur anderen Seite gedreht, weil das Glas gesprungen ist“, sagte er. „Viele prallten mit ihren Köpfen auf den Vordersitz.“ Der Mann äußerte sich zuversichtlich, dass die Fahrt trotz des Unglücks fortgesetzt werden könnte. „Wir warten immer noch auf die anderen

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dpa

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