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15 Volontäre des Münchner Merkurs, der tz und Merkur.de waren bei der Beilage beteiligt.

Editorial

Volo-Beilage 2017: Alter, die Jugend!

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Auch in diesem Jahr gibt es von den Volontären des Münchner Merkurs, der tz und Merkur.de wieder eine Beilage. Dieses Mal geht es um das Verhältnis von Alt und Jung zueinander.

Liebe Leser,

Das Internet, soziale Medien und vor allem die Verbreitung von Smartphones haben die Welt nicht nur kleiner gemacht, sondern auch komplizierter. Instagram- und YouTube-Stars verdienen im Alter von 16 Jahren schon sechsstellige Beträge im Jahr, während sich auf der anderen Seite des großen Teiches einer der mächtigsten Männer die Welt so twittert, wie sie ihm gefällt. Die Heranwachsenden von heute sehen sich einer Vielzahl von Herausforderungen und Einflüssen ausgesetzt. Die Einordnung und Erklärung für diese verwirrende Welt des Jahres 2017 fehlt dagegen oft.

Trends tauchen im Monatstakt auf, sorgen für ein weltweites mediales Echo und verschwinden dann gefühlt ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Was der Fidget Spinner von morgen ist? Schwer zu sagen. Und für die nicht ganz Junggebliebenen unter uns ist vermutlich schwer zu sagen, was das überhaupt ist. Sogar eine eigene Sprache hat die Jugend von heute, Stichwort „I bims“.

Klar ist: Die Jugendlichen stellen sich den Aufgaben, mit denen sie konfrontiert werden. Und das selbstbewusster als je zuvor. Da können sich die Erwachseneren schon mal denken: „Alter, die Jugend!”

Wir, die Volontäre des Münchner Merkur, der tz und von Merkur.de, haben uns gefragt, wie man als Jugendlicher heutzutage in Bayern aufwächst, hin- und hergerissen zwischen der Tradition und den Regeln unserer Großeltern und den Unwägbarkeiten und raschen Entwicklungen der Gegenwart. Außerdem fragen wir uns, wie sich die Älteren unserer Gesellschaft dabei fühlen - denn sie sind es schließlich, die die Fackeln ihrer Erfahrungen und ihren Wissensschatz an die Jugend weitergeben.

Wir haben uns auf die Suche gemacht nach Menschen, die von diesem Zwiespalt erzählen. In dieser Beilage finden Sie Geschichten von einem Mann, der den Tod überlisten will, von einer hochbegabten jungen Frau auf der Suche nach einem ganz normalen Leben und von der besonderen Beziehung, die eine 81-jährige Garchingerin zu einem 29 Jahre alten Chinesen hat. Wir vergleichen die Lebenswege von Oma und Enkelin, besuchen eine Neugeborenen-Intensivstation und fragen, was aus dem Dialekt geworden ist. Besonders unter die Haut geht die Reportage über eine an Multipler Sklerose erkrankte junge Frau. Ihre Schwester schildert eine Lebensgeschichte voller Höhen und Tiefen – eine Jugend in Schüben.

Dies und noch mehr finden Sie in unserer Beilage „Alter, die Jugend!”. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihre Volontäre von Merkur, tz und Merkur.de

Hier geht es zu den Artikeln

Eine Hochbegabte war als Kind stets außen vor. Nun ist sie nicht normal, aber glücklich.

Die Schwester unserer Autorin bekommt eine schlimme Diagnose. Doch von der Multilpen Sklerose lässt sie sich nur bedingt einbremsen.

Udo S. will den Tod besiegen. Helfen soll ihm dabei die Kryonik. Für ein Leben nach dem Tod lässt er sich einfrieren.

Wer Eishockey-Profi werden will, muss seine Jugend einschränken. Eine Legende und ein Jungstar erzählen.

Sekunden entscheiden auf der Frühchenstation über das Leben der Kleinsten. Zu Besuch auf einer Kinderintensivstation.

Versteht die Jugend von heute überhaupt noch die Sprache der Älteren? Ein Experte erklärt, wie das Bairische erhalten werden kann.

Seit er ein Jugendlicher ist, war Benny Lauth der Hoffnungsträger der Löwen. Im Interview erzählt er von seinem Erwachsenwerden.

Die ungewöhnlichste Wohngemeinschaft Münchens gibt es wohl in Garching. Hier wohnen eine Oberbayerin (81) und ein Chinese (29) zusammen.

Vorbilder haben ist schön. Doch will man wirklich ständig mit ihnen verglichen werden? Ein Gespräch mit der Punk-Rock-Band IQ Zero.

Martina Hoyer sieht älter aus, als sie sich fühlt. Und das soll sich ändern. Sie nutzt die Mittel der modernen Chirurgie um zwei Jahre vergessen zu machen.

Impressum

Autoren:
Xaver Bitz
Magdalena Höcherl
Magdalena Kratzer
Sarah Brenner
Anna Schwarz
Bastian Huber
Christoph Hollender
Nina Probst
Florian Fussek
Michael Grözinger
Tobias Gmach
Sebastian Raviol

Online-Umsetzung:
Xaver Bitz
Michael Sapper

Mitarbeit:
Vanessa Fonth
Simon Nutzinger
Regina Mittermeier

Unser besonderer Dank geht an

Bernd Ernemann (Leiter der Außenredaktionen Münchner Merkur) für das Ermöglichen des Projekts

und

Manuel Stanuschewski für das Layout und das Erfüllen der vielen Extra-Wünsche

und

Oliver Bodmer für das Titelbild.

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