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Die umstrittenen Gartenzwerge in Straubing.

Vorwurf: Gartenzwerge verharmlosen Nazi-Verbrechen

Straubing - Mit Befremden und Unverständnis hat der Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees, Max Mannheimer, auf die Kunstinstallation mit Gartenzwergen reagiert, die auf dem Straubinger Stadtplatz den Hitlergruß zeigen.

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Diese Form der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auf einem öffentlichen Platz sei vollkommen deplaziert. “Die Annahme, dass dadurch die Nazis lächerlich gemacht werden, ist sehr zweifelhaft“, kritisierte der Präsident der Lagergemeinschaft Dachau in einer Pressemitteilung am Donnerstagabend in München. “Jeder Versuch, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, auch unter dem Vorwand künstlerischer Freiheit, ist gedankenlos und unverantwortlich.“ Dem Kampf gegen Vergessen und Rassismus werde durch eine derartige Verniedlichung des Nationalsozialismus ein Bärendienst erwiesen.

Bilder von den Hitler-Zwergen in Straubing

Hitler-Zwerge in der Straubinger Altstadt

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In der Straubinger Altstadt ist seit Mittwoch eine große Installation mit den umstrittenen “Hitler-Zwergen“ des Nürnberger Kunstprofessors Ottmar Hörl aufgebaut. Bei der Kunstprojekt stehen insgesamt 1250 Gartenzwerge, die den rechten Arm zum Hitlergruß ausgestreckt haben, in Reih und Glied. Hörl nennt seine Zwerge “poisoned“ (vergiftet), er will vor der Manipulation der Massen durch faschistische Ideen warnen. Die Installation hatte bereits vor der Eröffnung in Straubing für Diskussionen gesorgt. Die Stadt habe sich an dem Projekt nicht beteiligt, aber den Platz zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher.

dpa

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