Freundin zog sie noch ans Ufer

Beim Schwimmen in Tachinger See: Frau klagt plötzlich über Atemnot - und stirbt wenig später

Eine Frau aus der Region Traunstein ging mit einer Freundin schwimmen, plötzlich bekam sie keine Luft mehr. Die Freundin konnte sie noch ans Ufer retten und reanimieren. Leider war alles vergebens.

Waging am See/Traunstein - Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet: Einer couragierten Helferin war es am Dienstagabend, 14. August 2018, gelungen eine Schwimmerin (63) in Not ans Ufer des Tachinger Sees zu retten. 

Unter laufender Reanimation kam die Patientin in ein Krankenhaus, wo sie leider wenig später verstarb. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es für die Ermittler der Kripo Traunstein, die den Fall untersuchen, nicht.

Freundin rettet die Frau noch ans Ufer - doch...

Eine 63-jährige Frau aus der Region schwamm am Dienstagabend gegen 18.40 Uhr zusammen mit einer Bekannten im Tachinger See. Als die 63-Jährige plötzlich über Atemprobleme klagte, gelang es ihrer Begleiterin, sie ans Ufer zu retten. 

Bei der Bergung half noch ein anderer Badegast. Zu diesem Zeitpunkt war die 63-Jährige bereits nicht mehr bei Bewusstsein.

Notärzte bringen sie noch ins Krankenhaus

Unter laufender Reanimation durch die alarmierte Notärztin wurde die Patientin in das Klinikum nach Traunstein gebracht. Leider verstarb die 63-Jährige dort wenig später.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) Traunstein übernahmen die Untersuchungen in dem Fall. Alles deutet auf eine innere medizinische Ursache für den Tod der 63-Jährigen hin.

Diesen Sommer sind die Retter sehr stark von tödlichen Badeunfällen beansprucht. Erst am Wochenende starben zwei Studenten in einem Badesee bei Freising (Merkur.de*) - offenbar Nichtschwimmer. 

Ein schlimmer Badeunfall, bei dem eine Münchnerin noch um Hilfe rief am Walchensee beschäftigt noch heute die Gemüter in der Region. Die Zustände am Walchensee lassen sich sowieso in diesem Sommer als reichlich chaotisch beschreiben - dazu lesen Sie hier einen großen Hintergrundbericht (Merkur.de*). In Franken wurde eine in Bayreuth vermisste Studentin aus einem Badesee geborgen - ebenfalls tot. Und das ist nur eine kleine Auswahl der Katastrophen.

kmm

*Merkur.de gehört zum bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Rubriklistenbild: © arp

Meistgelesene Artikel

Mit flüssigem Gold zur Grünen Woche
Ab Freitag präsentieren sich in Berlin bei der Grünen Woche 1750 Aussteller aus 61 Ländern. In der Bayernhalle dreht sich alles um Schmackhaftes aus dem Freistaat. Mit …
Mit flüssigem Gold zur Grünen Woche
Wetterphänomen „Arctic Outbreak“ lässt Temperaturen rasant sinken
Nach den heftigen Schneefällen beruhigt sich die Lage vorerst etwas. In den nächsten Tagen könnte es aber neue Probleme geben. Nun muss ein Ort im Landkreis Traunstein …
Wetterphänomen „Arctic Outbreak“ lässt Temperaturen rasant sinken
Feuer im City Center Landshut gelöscht: Brandursache weiter unklar
Das City Center Landshut ist derzeit wegen starker Rauchentwicklung gesperrt. Das Gebäude wurde evakuiert, Personen in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr sucht derzeit …
Feuer im City Center Landshut gelöscht: Brandursache weiter unklar
Mordfall Peggy Knobloch: Beschwerde abgelehnt - Tatverdächtiger bleibt auf freiem Fuß
Der dringend Tatverdächtige im Mordfall Peggy Knobloch wurde an Heiligabend aus der Haft entlassen. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft wurde nun abgelehnt.
Mordfall Peggy Knobloch: Beschwerde abgelehnt - Tatverdächtiger bleibt auf freiem Fuß

Kommentare