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5000 Quadratmeter Wald brennen in Bayern – Ursache noch unklar

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Von: Tanja Kipke

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In der Nacht zum Donnerstag (21. Juli) kam es zu gleich zwei großen Bränden in Bayern. Mehrere tausend Quadratmeter Wald brannten ab.

Oberhaid/Augsburg – Lichterloh brannten Sträucher und Bäume in der Nacht zum Donnerstag in Oberhaid (Landkreis Bamberg). Das Feuer sei gegen 3 Uhr ausgebrochen und habe sich auf tausende Quadratmeter ausgebreitet, wie der BR von der örtlichen Polizei erfuhr. Erst vor wenigen Tagen ließ die extreme Trockenheit auch in Unterfranken mehrere Brände entfachen, die Feuerwehr kämpfte teils stundenlang gegen die Flammen.

Waldbrand in Bayern: Feuerwehr löscht Feuer auf 5000 Quadratmetern bei Bamberg

Insgesamt sollen es 5000 Quadratmeter Fläche gewesen sein, die abgebrannt ist. Wem der Wald gehöre, sei noch nicht abschließend geklärt, so die Polizei. Es könnten auch noch keine Angaben zur Schadenshöhe gemacht werden. Rund 65 Feuerwehrkräfte seien im Einsatz gewesen.

Mit mehreren Löschfahrzeugen kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen.
Mit mehreren Löschfahrzeugen kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen. © NEWS5 / Merzbach

Die Temperaturen der vergangenen und kommenden Tage seien sehr kritisch, erklärt Florian Kügler, Kreisbrandmeister des Landkreis Bamberg gegenüber News5. Man müssen extrem vorsichtig mit Feuer sein. Die Hitzewelle hat in fast ganz Bayern Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad mit sich gebracht.

Fläche um die zehn Fußballfelder brennt in Augsburg ab

Ein Getreidefeld bei Augsburg hat ebenfalls in der Nacht zum Donnerstag gebrannt. Der Schein des Feuers auf dem teilweise abgeernteten Feld, das etwa so groß war wie rund zehn Fußballfelder, sei kilometerweit zu sehen gewesen, teilte die Berufsfeuerwehr Augsburg mit. Rund 70 Feuerwehrleute waren demnach mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Kilometer weit waren das Feuer auf dem Feld bei Augsburg zu sehen.
Kilometer weit waren das Feuer auf dem Feld bei Augsburg zu sehen. © dpa

Die Löscharbeiten dauerten von etwa 23 Uhr bis nach 1 Uhr. Im Anschluss schnitten Landwirte aus der Umgebung Schneisen gegen möglicherweise wieder auflodernde Feuer in das Feld. Verletzt wurde niemand, zur Schadenshöhe war zunächst noch nichts bekannt. (tkip mit dpa)

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