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Hier flüchtet der mutmaßliche Täter über ein Geländer (weitere Bilder im Artikel).

Spektakulärer Einsatz

Mann sticht Ex-Freundin nieder und will flüchten - SEK rückt an

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Ein Messerangriff löste in Waldkraiburg einen Großeinsatz aus. Eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Die Kripo ermittelt und nennt Details.

Update, 17.42 Uhr: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nun bekanntgab, wurde gegen den Beschuldigten Haftbefehl erlassen. Der 37-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 

Verdächtiger gesteht den Messerangriff in Waldkraiburg

Update, 13.42 Uhr:

Bei der ersten Vernehmung durch Ermittler der Kriminalpolizei räumte der Mann ein, im Streit seine 42-jährige ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer angegriffen zu haben. Die zur Hilfe eilende 23-Jährige, welche sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Wohnung befand, wurde ebenfalls verletzt.

Sowohl Polizeipräsident Kopp als auch Ltd. Polizeidirektorin Schichl ließen noch in der Nacht allen eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ihren ausdrücklichen Dank und ihre Anerkennung für das professionelle und engagierte Vorgehen bei dieser schwierigen Einsatzlage übermitteln.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte wegen versuchten Totschlags einen Haftbefehlsantrag. Der 37-jährige Tatverdächtige wird am Montagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Ex-Freundin mit Messer verletzt - So verlief der Einsatz in Waldkraiburg

Update, 12.42 Uhr:

Der Notruf ging gegen Mitternacht ein. Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd konnte schnell festgestellt werden, dass sich der mutmaßliche Täter noch in der Wohnung befand, wo er vorher die beiden Frauen angegriffen hatte. Zunächst war der Polizei aber unklar, ob sich noch weitere Personen mit ihm in der Wohnung befinden.

Da der 37-Jährige bewaffnet war, wurde das SEK (Spezialeinsatzkommando) zusätzlich zum Einsatzort in der Straße Am Kalander in Waldkraiburg beordert. Auch wurden die Führungskreise des Polizeipräsidiums informiert, inklusive des Polizeipräsidenten Robert Kopp. 

SEK-Großeinsatz nach Angriff - Bilder von Flucht des Verdächtigen

Allerdings konnte die Situation noch vor Eintreffen des SEK entschärft werden. Ein sich noch in der Wohnung befindender 23-Jähriger konnte sich unverletzt retten. Beamte verschiedener umliegender Polizeiinspektionen nahmen den Tatverdächtigen fest. Er versuchte offenbar noch über ein Geländer zu steigen, konnte aber widerstandslos in Gewahrsam genommen und später der Kripo Mühldorf übergeben werden, die die Ermittlungen leitet.

Die beiden verletzten Frauen waren da schon im Krankenhaus (siehe Update 9.40 Uhr).

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizei um einen Deutschen. Die beiden Opfer haben die bulgarische Staatsangehörigkeit. Das zweite, nicht lebensgefährlich verletzte Opfer ist 23 Jahre alt.

Polizei nennt Details zum Messerangriff in Waldkraiburg

Update, 09.40 Uhr: Polizei nennt Details zum Messerangriff in Waldkraiburg

Auf Nachfrage bestätigt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd den Messerangriff und kann auch ein paar Einzelheiten nennen. Demnach handelt es sich bei dem mutmaßlichen Angreifer um den ehemaligen Lebensgefährten der schwer verletzten Frau.

Diese ist 42 Jahre alt. Der Lebensgefährte suchte die 42-Jährige offenbar in ihrer Wohnung in Waldkraiburg auf und griff dann im Verlauf mit einem Messer an. Sie wurde lebensgefährlich verletzt. Auch eine weitere Frau wurde durch den 37-Jährigen verletzt.

Waldkraiburg: Ex-Freund sticht mit Messer auf Frau ein - Lebensgefährlich verletzt

Beide Frauen konnten sich allerdings aus der Wohnung retten und die Polizei alarmieren.

Die 42-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialklinikum geflogen. Sie befindet sich laut einer Sprecherin des Polizei-Präsidiums Oberbayern Süd inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

Die andere Frau kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Täter konnte festgenommen werden. Die Kripo ermittelt derzeit den genauen Tathergang.

Erstmeldung, 08.03 Uhr

Waldkraiburg - Gegen 0 Uhr in der Nacht auf Montag erschütterte offenbar eine Bluttat den oberbayerischen Ort Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf. Die Polizei hat bisher allerdings noch keine Einzelheiten genannt. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigte bisher nur gegenüber innsalzach24.de*, dass die Kripo in dem Fall ermittelt.

Klar ist außerdem, dass es einen großen Polizeieinsatz in der Straße „Am Kalander“ in Waldkraiburg gegeben hat.

Großeinsatz in der Nacht: Rettungshubschrauber landet - SEK rückt an

Ferner war ein Großaufgebot an Rettern vor Ort. Ein Rettungshubschrauber landete in nächster Nähe. Die Feuerwehr Aschau half beim Ausleuchten des Landeplatzes.

Bisher unbestätigten Angaben zufolge hat ein Mann eine Frau brutal mit einem Messer angegriffen und im Gesicht und am Arm schwer verletzt.

Als die Polizei anrückte, wollte der mutmaßliche Täter offenbar über das Geländer einer Außentreppe flüchten, konnte aber schlussendlich festgenommen werden.

Der Rettungshubschrauber brachte die Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus.

kmm

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*innsalzach24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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