Tatverdächtiger gesteht schrecklichen Plan

Bürgermeister geschockt von Anschlägen in Waldkraiburg: “Das ist eine kriegsähnliche Maschinerie“

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Im bayerischen Waldkraiburg gab es Anschläge auf türkische Geschäfte. Der Bürgermeister ist erleichtert über den schnellen Ermittlungserfolg, zeigt sich aber geschockt.

  • In Waldkraiburg wurden mehrere türkische Läden beschädigt.
  • Ein Laden wurde sogar bei einem Brand zerstört.
  • Die Polizei ermittelt in Richtung Terrorismus und Extremismus.
  • Der Bürgermeister zeigt sich geschockt (siehe Update vom 21. Mai, 8.30 Uhr).

Update vom 21. Mai, 8.30 Uhr: Die Anschläge von Waldkraiburg haben dem Ersten Bürgermeister zufolge die Bürger zusammengeschweißt. „Schon kurz nach der Tat war schnell klar, dass zwei Eigenschaften unsere Stadtgemeinschaft prägen: Solidarität und Zusammenhalt“, sagte Robert Pötzsch (Unabhängige Wählergemeinschaft Waldkraiburg/UWG) der Deutschen Presse-Agentur. Dem Täter wolle man keine Plattform bieten, „indem wir unseren Alltag stilllegen“. Daher gehe die Arbeit an allen anderen aktuellen Projekten selbstverständlich weiter.

„Ich bin unendlich erleichtert, dass die Ermittlungsarbeiten der Polizei zu einem schnellen Erfolg geführt haben“, sagte Pötzsch weiter. „Gleichzeitig ist es beunruhigend, dass gezielter Terror aus einer Ecke, die unsere Demokratie angreift, um sie zu zerstören, in dieser Stadt ausgeübt wurde. Dennoch: Das ist eine kriegsähnliche Maschinerie, die nicht alleine oder speziell die Waldkraiburger direkt angreift, sondern das Land, in dem wir leben.“

Nach Anschlägen in Waldkraiburg: „Es müssen schnell die Hintermänner gefasst werden“

Update vom 20. Mai, 13.28 Uhr: Nach Bekanntwerden der Anschlagspläne auf Moscheen des mutmaßlichen Täters von Waldkraiburg setzen Türken und Muslime auf rasche Ermittlungen der Behörden. „Es müssen schnell die Hintermänner gefasst werden“, sagte der Geschäftsführer des türkisch-islamischen Ditib-Landesverbands Südbayern, Aykan Inan, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. „Von irgendwem muss er ja die Waffen gekriegt haben.“

Nach Anschlägen auf türkische Geschäfte in Waldkraiburg: Tatverdächtiger gesteht schrecklichen Plan

Update vom 20. Mai, 12.55 Uhr: Der Attentäter von Waldkraiburg hat gestanden, Anschläge auf Moscheen und türkische Einrichtungen geplant zu haben. Der 25-Jährige habe sich gegenüber den Ermittlern freimütig geäußert, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Karlsruhe am Mittwoch. Demnach wollte der Mann, der sich als IS-Anhänger bezeichnet, zwischen dem 15. und 17. Mai mehrere Moscheen des Islamverbandes Ditib im Raum Waldkraiburg angreifen.

Dem sollten Anschläge auf das türkische Generalkonsulat in München und auf die Ditib-Zentralmoschee in Köln folgen. Dabei habe er die jeweiligen Imame erschießen wollen. Für die Angriffe habe er seit Februar Brandvorrichtungen und erhebliche Mengen Sprengstoff hergestellt.

Nach Anschlägen auf türkische Geschäfte: Tatverdächtiger plante wohl weitere Attentate - auch in München?

Update vom 19. Mai, 16.50 Uhr: Der Tatverdächtige für die Anschlagserie auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber in Waldkraiburg plante einem Spiegel-Bericht zufolge Attentate auf Moscheen und Imame. Wie das Magazin berichtete, soll es um Sprengstoff- und Bombenanschläge unter anderem auf Gotteshäuser des türkischen Moschee-Verbandes Ditib in der Umgebung von Waldkraiburg sowie auf die Ditib-Zentral-Moschee in Köln gegangen sein. Die Imame habe der Mann per Pistole ermorden wollen, so der Spiegel weiter.

Zudem soll der 25-Jährige einen Bombenanschlag auf das türkische Generalkonsulat in München vorbereitet haben. Weder die Bundesanwaltschaft noch die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München oder die oberbayerische Polizei machten zunächst zu Details Angaben.

Anschläge auf türkische Geschäfte - Tatverdächtiger festgenommen - Bundesanwaltschaft schaltet sich ein

Update, 19. Mai, 16.10 Uhr: Nach den Anschlägen auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber im oberbayerischen Waldkraiburg (siehe unten) hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen. Grund sei die besondere Bedeutung des Falls, sagte der Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Außerdem bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Anschläge auf türkische Geschäfte - Tatverdächtiger festgenommen - So reagieren die Geschäftsinhaber

Update, 22.30 Uhr: Die von den Anschlägen in Waldkraiburg betroffenen Geschäftsinhaber rätseln über mögliche Hintergründe der Tat. Für Hasan C., Inhaber des attackierten Döner-Imbisses, passt das alles nicht ganz zusammen. „Ich denke, es gibt noch mehr Täter“, sagt er dem Münchner Merkur. Die Scheibe seines Imbisses ist provisorisch repariert, der Betrieb geht weiter. Aber das mulmige Gefühl ist er nicht los. 

Hüseyin A. (29), Inhaber des ausgebrannten Gemüseladens, will trotz des immensen Schadens nach vorne blicken. Ihm habe der Anschlag gezeigt, dass die Waldkraiburger ein Herz haben. „Ich bin sehr gerührt über die große Anteilnahme, ich bekam hunderte Nachrichten“, sagt er. Er kann bald wieder Gemüse und Obst verkaufen, eine Firma aus Aschau stellt ihm für sechs Monate kostenlos einen mobilen Verkaufsstand zur Verfügung. Und die Renovierung seines Ladens beginnt am Montag. Hüseyin A. sagt: „Ich bin in Waldkraiburg aufgewachsen und habe hier nie etwas Rechtsextremes mitbekommen. Ich hoffe, dass der wahre Täter geschnappt ist und wir wieder ruhig schlafen können.“

Update, 18.56 Uhr: Nach Informationen von ovb-online* handelt es sich bei dem Tatverdächtigen 25-Jährigen um Muharrem D. aus Waldkraiburg. Die Polizei wollte die Identität des Mannes bislang weder bestätigen noch dementieren. Bekannte beschreiben den 25-Jährigen als Einzelgänger, der durch seine radikale Einstellung anderen Angst gemacht habe. „Die Leute sind ihm aus dem Weg gegangen und haben den Kontakt mit ihm abgebrochen.“

Anschläge auf türkische Geschäfte - Tatverdächtiger festgenommen - Polizei nennt Details zu Motiv

11.48 Uhr: Die Pressekonferenz ist vorbei. Spannend ist noch die Einschätzung eines Ermittlers, dass der Täter ganz offenbar narzisstische Züge habe und es offensichtlich genießt, im Rampenlicht zu stehen. Das mag auch sein freimütiges Geständnis erklären.

11.24 Uhr: Über das Motiv hat der 25-Jährige selbst Gründe angegeben: Hass gegen die Türken. Warum genau der Mann diesen Türkei-Hass hat, ist offenbar noch Gegenstand der Ermittlungen. 

Der 25-Jährige hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Seine Eltern stammen aus der Türkei. Er hat kleinere Vorstrafen.

Weiter bezeichnet sich der 25-Jährige selbst als IS-Sympathisant

Der kurdisch-türkische Konflikt hat beim Tatmotiv offenbar keine Rolle gespielt.

11.22 Uhr: Die Anklage lautet unter anderem auf Brandstiftung in Tateinhand mit versuchtem Mord in 27 Fällen. In Kürze wird es Infos von der Staatsanwaltschaft zum Motiv geben.

11.18 Uhr: Bei der Festnahme des mutmaßlichen Täters spielte auch der Zufall eine Rolle, oder die Dummheit des Verdächtigen. Er wurde beim Schwarzfahren erwischt, verhielt sich dann auch noch so auffällig, dass der Zugbegleiter die Bundespolizei hinzuholte. Die Beamten wurden schnell auf den Rucksack mit Rohrbomben aufmerksam.

11.13 Uhr: Kopp bedankt sich vor allem bei der türkischen Gemeinde in Waldkraiburg für deren Vertrauen.

11.11 Uhr: Der 25-Jährige gestand die Anschläge auf die türkischen Geschäfte in Waldkraiburg und gab an, unter anderem in Garching an der Alz Rohrbomben und anderes verbotenes Material zu lagern. Die Aussagen zogen diverse Polizeieinsätze mit Bombenkommando nach sich. Auch scharfe Waffen hielt der 25-Jährige versteckt.

11.09 Uhr: In einem Zug entdeckte die Bundespolizei eine verdächtige Person. Es handelte sich um einen 25-Jährigen aus Waldkraiburg, der offenbar verdächtiges Material mit sich führte.

11.06 Uhr: Kopp berichtet von Szenen, die betroffen machen. Türkische Mitbürger seien auf die Polizei zugekommen, immer mit derselben Frage: „Wer ist der nächste?“

11.03 Uhr: Die Polizei-Pressekonferenz läuft. Aktuell spricht Polizeipräsident Robert Kopp. Sie können die PK im Live-Stream oben verfolgen oder hier im Ticker.

In Kürze Live: Polizei nennt Details zu Anschlägen in Waldkraiburg

Update vom 10. Mai, 10.33 Uhr: Um 11 Uhr will das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Pressekonferenz live die Ergebnisse präsentieren. Wir übertragen den Stream und tickern live.

Update, 17.01 Uhr: Der 25-Jährige, den die Polizei am Bahnhof in Mühldorf am Inn festgenommen hat (siehe unten), steht unter dringendem Tatverdacht. Die Polizei kündigte für Sonntagvormittag (10. Mai) in Rosenheim eine Pressekonferenz an.

Ermittlungen nach Anschlägen auf türkische Geschäfte in Waldkraiburg: Tatverdächtiger festgenommen?

Update vom 9. Mai, 14 Uhr: Nach den Anschlägen auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber in Waldkraiburg hat die Polizei in Mühldorf am Inn einen 25-Jährigen festgenommen. Der Mann sei nicht im Besitz einer Fahrkarte gewesen und habe „Explosivstoffe“ im Gepäck gehabt. Die Polizei kündigte für Sonntagvormittag in Rosenheim eine Pressekonferenz an. Die „Bild“-Zeitung berichtete über Informationen, wonach es sich bei dem Festgenommenen „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um den Attentäter von Waldkraiburg handele.

„Bei der Kontrolle seines Gepäcks wurden Materialien gefunden, mit denen man Sprengstoff herstellen kann“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. „Wir prüfen, ob es einen Zusammenhang mit der Anschlagserie auf Geschäfte in Waldkraiburg gibt.“ Weitere Angaben zur Identität des Mannes machte die Polizei zunächst nicht. „Derzeit laufen die Ermittlungen in alle Richtungen.“

Nach der Festnahme des Mannes durchsuchten Ermittler des Landeskriminalamtes zwei Wohnhäuser in Waldkraiburg und Garching an der Alz. „Es gab Hinweise auf gefährliche Gegenstände.“ Vorsorglich mussten einige Anwohner ihre Häuser zeitweise verlassen.

Anschlagsserie auf Geschäfte in Waldkraiburg: Sonderkommission aufgestockt

Update vom 8. Mai: Nach der möglicherweise extremistisch motivierten Anschlagsserie auf türkische Geschäfte in Waldkraiburg hat die Polizei ihre Sonderkommission auf 50 Mitarbeiter verdoppelt. Bisher gebe es mehr als 120 Spuren, denen mit Hochdruck nachgegangen werde, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach einem Zeugenhinweis sei unter anderem eine Wohnung in Waldkraiburg mit richterlichem Beschluss durchsucht worden. Dies habe aber keine Erkenntnisse zur Aufklärung der Taten gebracht.

Waldkraiburg: Fahndungsmaßnahmen nach Sachbeschädigung erfolglos

Update vom 6. Mai, 17.10: In der Nacht auf Mittwoch, 06.05.2020, kam es im Stadtgebiet von Waldkraiburg erneut zu einer Sachbeschädigung an einem türkischen „Kebaphaus“. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen unter Federführung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit einem hohen Kräfteansatz blieben bislang erfolglos. Gegen 02.50 Uhr verständigte ein Anwohner der Franz-Liszt-Straße aus Waldkraiburg über Notruf die Polizei und teilte mit, dass bei einem benachbarten Imbiss eine Fensterscheibe eingeworfen wurde. 

Unmittelbar darauf veranlasste die Polizei eine umfangreiche Fahndung mit einer Vielzahl von zivilen und uniformierten Streifenbesatzungen. Auch ein Personensuchhund und ein Polizeihubschrauber sowie zwei Streifen der Bundespolizei waren in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden. Bislang blieb die Fahndung erfolglos. Da ein Zusammenhang mit den bisherigen Taten gegen türkische Gewerbetreibende aus Waldkraiburg (wir berichteten) nicht auszuschließen ist, wird dieser Fall von der mit Hochdruck ermittelnden SOKO „Prager“ bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen.

Erstmeldung vom 29. April 2020

Waldkraiburg - Bei einem Großbrand in Oberbayern sind sechs Menschen verletzt worden. Bei dem Feuer, das nach Polizeiangaben am frühen Montagmorgen in der Innenstadt von Waldkraiburg im Landkreis Mühldorf am Inn ausbrach, entstand ein Millionenschaden.

Waldkraiburg: Türkisches Lebensmittelgeschäft in Flammen - Brandstiftung?

Als die Feuerwehr vor Ort ankam, stand ein türkisches Lebensmittelgeschäft in Flammen. Das Feuer griff auf ein benachbartes Haus mit Drogeriemarkt über. Bewohner über den Geschäften brachten sich in Sicherheit oder wurden von der Feuerwehr gerettet.

Sechs Menschen wurden durch das Einatmen von Rauch verletzt, vier von ihnen mussten vorübergehend ins Krankenhaus. Der K riminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein ergriff noch in der Brandnacht die ersten Maßnahmen am Brandort. 

Die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen übernommen. Um die genauen Umstände zu klären wurde nun die Sonderkommission „Prager“ unter der Leitung von Kriminaldirektor Hans-Peter Butz gegründet. Insgesamt arbeiten 25 Beamte in der Soko.

Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts eines Verbrechens der vorsätzlichen schweren Brandstiftung. Es liegen keine Hinweise auf ein eventuelles Tatmotiv vor.

Waldkraiburg: Besitzer des türkischen Ladens meldet sich zu Wort

Der Besitzer des Ladens meldete sich selbst über Instagram zu Wort*. „Wie ihr sicherlich mitbekommen habt (ich mache diese Aussage aufgrund von Berichten von Augenzeugen und gehe davon aus, dass es Brandstiftung war) konnte jemand die Corona-Zeit nicht abwarten zu grillen und hat meine komplette Ware servierfertig zubereitet. Leider scheint der Täter kein guter Grillmeister zu sein, also hat er das Inventar direkt mit gegrillt.“

Polizei ermittelt im Zusammenhang mit weiteren Beschädigungen türkischer Läden in Waldkraiburg

Die Neugegründete Soko „Prager“ ermittelt in diesem Zusammenhang auch zu zwei weiteren Taten in Waldkraiburg. In der Nacht von 16. auf 17. April wurde ein Friseurladen am Stadtplatz und in der Nacht von 18. auf 19. April ein Lokal am Annabergplatz beschädigt. In beiden Fällen wurden Fensterscheiben eingeworfen. Die drei Inhaber sind ebenfalls türkische Staatsangehörige bzw. haben türkische Wurzeln

Anfang des Jahres schlug ein Brandstifter immer wieder im Lechrain zu. Nach einem Stadelbrand in Unterdießen hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen.

Waldkraibrug: Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus in Ermittlungen involviert

Aufgrund des Verdachts, dass die Taten im direkten Zusammenhang stehen und sich alle Taten gegen dieselbe Bevölkerungsgruppe richtet, hat die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen an sich gezogen. Nun gilt es herauszufinden, ob hinter den Anschlägen wirklich dieselben Täter stecken. Und wenn ja, ob dahinter eine rechtsterroristische oder andere Motivation steckt. Aktuell laufen die Ermittlungen wegen des Brandanschlags in alle Richtungen.

In der Tatnacht wurde ein Mann durch Zeugen kurz nach dem Ausbruch des Feuers beim Verlassen des Stadtplatzes beobachtet worden. Laut Polizei steht noch nicht fest, ob dieser Mann als Zeuge oder Tatverdächtiger in Betracht kommt. Zu dem Mann liegen der Polizei keine nähere Beschreibung vor. Er soll aber jüngeren Alters sein.

Die Bundesanwaltschaft hat eine Razzia gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung durchgeführt. Nun gibt es wohl neue erschreckende Erkenntnisse.

Polizeipräsenz in Waldkraiburg erhöht

Die Polizei in folge der Taten ihre Präsenz in Waldkraiburg erhöht. Polizeipräsident Robert Kopp erklärt: „Die Gefährdung oder Schädigung türkischer Einrichtungen ist in keiner Weise akzeptabel und ist mit einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft nicht vereinbar. Die Verhinderung derartiger Taten, sowie deren Aufklärung werden wir mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten bewerkstelligen.“

md mit dpa

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Mühldorf am Inn unter der Rufnummer 08631/36730 zu melden.

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