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Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch

Zwei Rädelsführer dorthin verlegt

Waldkraiburg: Brandbrief wegen Asylbewerbern aus Garmisch

Waldkraiburg - Die Großrazzia in einer Garmischer Asylbewerberunterkunft und die Verlegung von zwei Rädelsführern nach Waldkraiburg hat am Dienstag hohe Wellen geschlagen. Jetzt wehrt sich der Bürgermeister.

Am Montag hatte es eine Großrazzia in einer Asylbewerberunterkunft in Garmisch-Partenkirchen gegeben. Daran waren rund 100 Polizeibeamte beteiligt. Insgesamt 19 Flüchtlinge, darunter auch zwei sogenannte Rädelsführer, waren dabei festgenommen worden. Und genau diese zwei Rädelsführer sollen nun in die Region verlegt werden - und zwar in die Dependance nach Waldkraiburg.

Das stößt den Verantwortlichen der Stadt sauer auf. "Auch mir ist es ein Rätsel, warum wieder die Stadt Waldkraiburg, der Retter der Nation sein muss", meint der Bürgermeister von Waldkraiburg, Robert Pötzsch.

Er sieht dadurch die gute Integrationsarbeit der vergangenen Monate gefährdet. Pötzsch hat deswegen nun einen "Brandbrief" ans Sozialministerium, den zuständigen Staatsminister, die Regierungsvizepräsidentin und den Polizeipräsidenten geschrieben.

Bei unserem Partnerportal innsalzach24.de können Sie den Brief des Waldkraiburger Bürgermeisters im Wortlaut lesen. 

Erst im Oktober hatte die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen wegen der massiven Probleme in der dortigen Flüchtlingsunterkunft einen Brandbrief an die Regierung von Oberbayern geschrieben.

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