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Rädelsführer-Verlegung

Waldkraiburg: Regierung von Oberbayern antwortet auf Brandbrief

Waldkraiburg - Der Bürgermeister schrieb nach der Verlegung zweier aufrührerischer Flüchtlinge nach Waldkraiburg einen Brandbrief. Nun hat die Regierung von Oberbayern geantwortet.

Der Bürgermeister von Waldkraiburg hat in seinem Brandbrief schwere rhetorische Geschütze aufgefahren. Nachdem zwei Asylbewerber, die bei einer Razzia als Rädelsführer ausgemacht werden konnten, von Garmisch-Partenkirchen nach Waldkraiburg verlegt wurden, herrscht Aufregung in der Stadt. Der Bürgermeister fürchtet die bisherigen Integrationsbemühungen um die anderen Flüchtlinge in Waldkraiburg.

„Warum müssen wir wieder Retter der Nation sein?“, fragte Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch in seinem Brandbrief an die Regierung von Oberbayern unter anderem

Unser Partnerportal innsalzach24.de hat bei der Regierung von Oberbayern ein Statement zu dem Brief eingeholt.

Auszug aus dem Brief der Regierung von Oberbayern

"Die Regierung von Oberbayern nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, von denen Herr Bürgermeister Pötzsch berichtet, sehr ernst. Frau Regierungsvizepräsidentin Maria Els hat bereits am (…) Donnerstag mit dem Bürgermeister telefoniert und sich mit ihm über die Situation in Waldkraiburg ausgetauscht. 

Die Regierungsvizepräsidentin erläuterte dabei den Hintergrund der Verlegung einzelner Asylsuchender, nachdem Probleme in deren bisherigen Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen aufgetreten waren. Derartige Umverlegungen haben sich bewährt; in vergleichbaren Fällen wurden auch schon Asylsuchende von Waldkraiburg weg hinzu anderen Standorten verlegt. 

Die Regierungsvizepräsidentin hat die vom Bürgermeister ausgesprochene Anerkennung für die ehrenamtlichen Helferkreise ausdrücklich unterstrichen. Die angeregten Verbesserungen im Umfeld der Einrichtungen wird die Regierung von Oberbayern in enger Abstimmung mit dem Bürgermeister prüfen." 

Lesen Sie bei unserem Partnerportal innsalzach24.de den gesamten Brief im Wortlaut.

Erst im Oktober hatte die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen wegen der massiven Probleme in der dortigen Flüchtlingsunterkunft einen Brandbrief an die Regierung von Oberbayern geschrieben.

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