Grausige Entdeckung

Wanderer finden menschliches Skelett im Wald

Eigentlich waren zwei Männer nur auf der Suche nach neuen Verstecken für eine elektronische Schnitzeljagd. Doch stattdessen stießen sie auf eine verwitterte Leiche.

Update vom 08.09.2017: Die Identität des gefundenen Skeletts ist nun bekannt. Es handelt sich um einen seit dem Jahr 2012 vermissten Mann.

Gräfendorf  - Zwei Männer haben in einem Waldgebiet bei Gräfendorf (Landkreis Main-Spessart) ein menschliches Skelett gefunden. Aufgrund der Auffindesituation sei es möglich, dass die Person gewaltsam ums Leben gekommen ist, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. „Ein Gewaltverbrechen können wir momentan nicht ausschließen.“

Der Körper lag in einer etwa ein Meter breiten Röhre unterhalb einer nie fertiggestellten Autobahn aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Ob die Leiche in diesem sogenannten Wasserdurchlass eher versteckt oder leicht erkennbar lag, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Identität des Leichnams noch unklar

„Man kann sicher davon ausgehen, dass der Körper mehrere Jahre dort gelegen hat“, sagte der Sprecher. Die Identität des Leichnams war zunächst unklar. Deshalb könne auch noch kein Zusammenhang mit Vermisstenfällen aus der Region bestätigt werden.

Die Ermittlungen zur Todesursache und zur Identität des Leichnams laufen auf Hochtouren. Auch Spezialisten des Landeskriminalamtes wurden hinzugezogen. Da der Körper am Mittwochnachmittag noch immer in der Röhre lag, waren zunächst keine konkreten rechtsmedizinischen Ergebnisse zu erwarten.

Die beiden Männer waren am Dienstagabend in dem Waldgebiet etwa 50 Kilometer nördlich von Würzburg zu Fuß auf der Suche nach neuen Verstecken für das sogenannte Geocaching, einer elektronischen Schnitzeljagd. Dabei wird per GPS-Signal nach konkreten Orten gesucht. Meist sind dort Behälter mit kleinen Schätzen versteckt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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