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Wetter in Bayern: DWD warnt in mehreren Landkreisen – kalte Nacht steht bevor

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Von: Lucas Sauter-Orengo, Felix Herz

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Am Freitag, 4. November, war es so weit: Es gab den ersten Schnee (außerhalb der Berge).
Am Freitag, 4. November, war es so weit: Es gab den ersten Schnee (außerhalb der Berge). © vifogra / Gärtner

Im Süden Bayerns war es am Freitag so weit: Die ersten Schneeflocken segelten vom Himmel und färbten die Landschaft weiß. In der Nacht auf Samstag fiel noch mehr.

Update, 5. November, 18.48 Uhr: Frostgefahr in Bayern: Der Temperatursturz beschert dem Süden des Freistaats eine kalte Nacht. Der Deutsche Wetterdienst warnt in folgenden Landkreisen vor Frost:

Die Warnung des Wetterdienstes gilt bis einschließlich Sonntag, 6. November, 8 Uhr. Es ist mit Temperaturen von bis zu minus drei Grad zu rechnen.

Update, 5. November, 7.33 Uhr: In der Nacht zum Samstag ist in den bayerischen Alpen reichlich Neuschnee gefallen. Die Schneefallgrenze sank teilweise auf unter 1000 Meter. Auch für den Samstag warnt der Deutsche Wetterdienst vor weiteren Schneefällen in den Bergen.

Die Warnung sollten vor allem Wochenend-Bergsteiger ernst nehmen. Die Wege ab 1000 bis 1500 Meter sind verschneit. Die Wanderherbst-Saison ist damit beendet. Ohne Stiefel, Grödel, Stöcke und Erfahrung geht da nichts mehr.

Darunter gestaltet sich das Wetter dementsprechend: durchwegs Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich unter dicken Wolken und Nieselregen. Sehr typisches Novemberwetter eben.

Erstmeldung, Freitag, 4. November, 17.30 Uhr: Ruhpolding – So wirklich gerechnet hatte man damit nicht. Zwar hieß es in den Wetterberichten eindeutig, dass es am Freitag, 4. November, recht kühl werde, und in den Alpen ab etwa 1.200 Metern auch schneien könne. Doch die am Nachmittag eintrudelnden Bilder zeigen eine weiße Landschaft in Ruhpolding, Landkreis Traunstein.

Erster Schnee in Bayern: Fotos zeigen weiße Landschaft im Süden des Freistaats

Bemerkenswert ist vor allem, dass der Schnee eben nicht in über 1.000 Metern Höhe fällt – sondern im auf 750 Meter Höhe gelegenen Ruhpolding. Zum Vergleich: München liegt auf 520 Metern. In fast ganz Bayern sanken die Temperaturen am Freitag auf unter zehn Grad, in München war vielerorts das Klagen über frierende Hände beim Fahrradfahren zu hören. Im Umland war es demnach noch kälter – und in Traunstein reichte es nun für den ersten Schnee.

Der erste Schnee fällt in Bayern – und das entgegen der bisherigen Vorhersagen auch unterhalb von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel.
Der erste Schnee fällt in Bayern – und das entgegen der bisherigen Vorhersagen auch unterhalb von 1.000 Metern über dem Meeresspiegel. © vifogra / Gärtner

Wer sich nun aber auf einen weißen November freut, dürfte enttäuscht werden. So bemerkenswert der erste Schnee am Freitag auch ist, so sicher ist es den Wetter-Vorhersagen zufolge auch, dass es bis Mitte Dezember vergleichsweise warm bleibt und der Winter keinen Einzug hält.

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Kein weißer Jahresabschluss: Wetter-Prognosen eindeutig

Für die höheren Temperaturen, die Meteorologen wie Jan Schenk von wetter.net zufolge ab kommender Woche wieder in Bayern vorherrschen werden, ist La Niña verantwortlich. Die dadurch ausgelöste Kettenreaktion bläst warme Luft nach Europa und auch in den Freistaat. Und das wohl auch in unregelmäßigen Abständen bis Mitte Dezember. Auf einen weißen Jahresabschluss deutet dies nicht hin. (fhz)

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