Ein Streik in München.
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Die Warnstreiks in Bayern haben begonnen. Busse und Bahnen stehen still. (Symbolbild)

Mehrere große Städte betroffen

Warnstreiks in Bayern: Busse und Bahnen stehen still - auch am Dienstag

Erneut kommt es in Bayern zu Warnstreiks: In großen Städten des Freistaats stehen Busse und Bahnen still - eine Herausforderung für Pendler.

  • Erneuter Warnstreik in Bayern.
  • In mehreren Städten stehen Busse und Bahnen still (unter anderem Nürnberg*, München und Ingolstadt)
  • Bereits Ende September hatte es einen Warnstreik gegeben.

Update vom 27. Oktober, 10.17 Uhr: In vier bayerischen Städten ist der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr auch am Dienstag fortgesetzt worden. In Regensburg, Coburg, Bamberg und Aschaffenburg liefen die Maßnahmen am Dienstag wie geplant an, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagte. In allen vier Kommunen fällt der öffentliche Nahverkehr nach Angaben der lokalen Nahverkehrsbetriebe erneut ganz oder zumindest weitgehend aus.

Mit dem Warnstreik, der am Montag noch sieben weitere Städte betroffen hatte, will Verdi vor der dritten Tarifrunde Druck machen. Sie beginnt am Freitag. Bis dahin soll es keine weiteren Warnstreiks im Nahverkehr in Bayern geben. Wie es weitergeht, falls es in der dritten Runde nicht zu einer Einigung kommt, ist unklar. Es gibt laut Verdi keine festgelegte Anzahl von Verhandlungsrunden.

Derzeit laufen in den Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. Zwar gehört dieser zum öffentlichen Dienst, doch mit den dort am Wochenende bereits abgeschlossenen Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun. Es handelt sich beim ÖPNV um separate Spartentarifverträge.

Update vom 26. Oktober, 13.14 Uhr: Ein Warnstreik hat am Montag weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs in großen bayerischen Städten lahmgelegt. Insgesamt beteiligten sich laut Gewerkschaft Verdi rund 1400 Beschäftigte. Betroffen waren die Städte München, Nürnberg, Augsburg, Fürth, Coburg, Bamberg, Aschaffenburg, Ingolstadt, Passau, Schweinfurt und Regensburg.

Die Gewerkschaft will mit der Aktion vor der dritten Verhandlungsrunde am Freitag Druck auf die Arbeitgeber machen. Sie kritisiert das bisherige Angebot der Arbeitgeber als zu unkonkret und nicht ausreichend. Diese hatten nach eigenen Angaben unter anderem eine Erhöhung um 3,5 Prozent bei einer Laufzeit bis Ende August 2023 sowie eine einmalige Corona-Sonderzahlung von 300 Euro angeboten.

Die Auswirkungen am Montag waren deutlich. So fielen beispielsweise in München fast alle U-Bahnen und Teile des restlichen Nahverkehrs aus. In Nürnberg blieben U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse im Depot.

Warnstreik in Bayern: Verhandlungen über Tarifverträge im ÖPNV

Derzeit laufen in den Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. Zwar gehört dieser zum öffentlichen Dienst, doch mit den dort am Wochenende bereits abgeschlossenen Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun. Es handelt sich beim ÖPNV um separate Spartentarifverträge.

Zusätzlich wird in Bayern auch über die Tarifverträge im privaten Omnibusgewerbe verhandelt. Dieses wurde am Montag teilweise dort mit bestreikt, wo sie Fahrten im öffentlichen Nahverkehr anbieten.

In Regensburg, Coburg, Bamberg und Aschaffenburg sollen die Warnstreiks auch am Dienstag fortgesetzt werden. Abgesehen davon hat Verdi für die Fahrgäste für den Rest der Woche Entwarnung gegeben: Bis zur dritten Runde sind keine weiteren Aktionen geplant. Wie es weitergeht, falls es in der dritten Runde nicht zu einer Einigung kommt, ist unklar. Es gibt laut Verdi keine festgelegte Anzahl von Verhandlungsrunden.

Warnstreik in Bayern: Bild aus München schockiert

Update vom 26. Oktober, 9.02 Uhr: Heute findet in ganz Bayern ein Warnstreik statt, öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahnen stehen still - mitten in der Corona*-Pandemie. Gerade in München sind die Zahlen hoch, die Landeshauptstadt befindet sich in der dunkelroten Warnstufe. Besonders deshalb schockiert ein Bild von einer Haltestelle in München. Zwar bittet die MVG auf ihrer Website, sich an die Abstandsregeln zu halten. Wie das jedoch aktuell funktionieren soll, bleibt wohl den Pendlern selbst überlassen.

Warnstreiks in Bayern haben begonnen: Busse und Bahnen stehen still

Erstmeldung vom 26. Oktober, 6.42 Uhr: München - Wegen eines Warnstreiks stehen am Montagmorgen in großen Städten Bayerns Busse und Bahnen still. Der Warnstreik sei wie geplant angelaufen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Diese hatte die Mitarbeiter kommunaler Verkehrsbetriebe und privater Busunternehmen aufgerufen, die Arbeit am Montag niederzulegen, um vor der dritten Runde der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Personennahverkehr den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

Warnstreiks in Bayern: Viele Städte betroffen - Pendler in Nürnberg, München un Regensburg betroffen

Betroffen sind laut Sprecher Pendler in München, Nürnberg, Augsburg*, Fürth, Coburg, Bamberg, Aschaffenburg, Ingolstadt*, Passau*, Schweinfurt und Regensburg.*

Der Streik in der Landeshauptstadt hat begonnen. Berufspendler müssen es aktuell ohne U-Bahn und mit nur sehr eingeschränktem Bus- und Tram-Verkehr in die Arbeit schaffen.

Derzeit laufen in den Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. Zwar gehört dieser zum öffentlichen Dienst, doch mit den dort am Wochenende bereits abgeschlossenen Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun. Es handelt sich beim ÖPNV um separate Spartentarifverträge. (dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Bereits am Dienstag (29. September) hatte die Gewerkschaft Verdi in elf bayerischen Städten zum Streik im ÖPNV aufgerufen. Mancherorts wurden Busse oder Bahnen komplett lahmgelegt.

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