Im Tarifkonflikt

Warnstreik im Nahverkehr trifft Nürnberg

Nürnberg - Zum zweiten Mal trifft der Tarifkonflikt im Nahverkehr den Großraum Nürnberg: Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Fahrer legen am Dienstag die Arbeit nieder.

Die VAG will dennoch einen 30-Minuten-Takt aufrechterhalten. Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr wird am Dienstag im Großraum Nürnberg erneut zu Beeinträchtigungen führen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Nahverkehrsgewerkschaft in der dbb Tarifunion haben nach eigenen Angaben ab 4.00 Uhr zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaften wollen damit den Druck auf den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) erhöhen; drei Verhandlungsrunden sind bislang ergebnislos geblieben.

Ziel der Arbeitnehmervertreter ist der Abschluss eines Tarifvertrages, der neben einer Entgelterhöhung besondere Belastungen wie Schicht- und Nachtdienst berücksichtigt. „Es ist an der Zeit, den Beschäftigten zurückzugeben, was ihnen vorenthalten worden ist“, betonte der Nürnberger Gewerkschaftssekretär von Verdi, Stefan Wolf.

Das örtliche Verkehrsunternehmen VAG kündigte bereits an, das reguläre Angebot mit U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen nicht aufrechterhalten zu können. Mit Hilfe privater Busunternehmer werde aber ein 30-Minuten-Takt eingerichtet. „Neben dem Fahrdienst werden auch alle anderen Unternehmensteile bestreikt, von der zentralen Serviceleitstelle über das Kundencenter bis zu den Werkstätten und der Verwaltung“, schilderte eine Sprecherin.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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