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Wegen Warnstreiks des Bodenpersonals  an deutschen Flughäfen - wie hier in Hamburg - konnten auch in Bayern Passagiere ihre Flüge nicht wahrnehmen.

Arbeitsniederlegungen unter anderem in Berlin und Hamburg 

Warnstreiks an anderen Flughäfen treffen auch Passagiere in München

München - Wegen eines Warnstreiks des Bodenpersonals an anderen deutschen Flughäfen konnten auch manche Münchner ihre Flüge nicht wahrnehmen. 17 Flüge wurden gestrichen. 

Die Warnstreiks des Bodenpersonals an anderen deutschen Flughäfen hat am Mittwoch auch Passagiere am Münchner Airport getroffen. Von insgesamt 53 geplanten Starts und Landungen der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin zwischen München und Berlin-Tegel seien 17 gestrichen worden, sagte ein Flughafensprecher. Die Passagiere wurden vorab über die Ausfälle informiert, daher seien viele erst gar nicht zum Flughafen gekommen.

Die Gewerkschaft Verdi hatte unter anderem an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld die Bodenservice-Beschäftigten - etwa im Check-in und in der Gepäckabfertigung - zu mehrstündigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Auch in Hamburg gab es Aktionen. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt um bessere Bezahlung, Arbeitszeiten und Aufstiegsmöglichkeiten.

In Bayern dagegen gab es keinen Warnstreikaufruf, wie Verdi-Landesfachbereichsleiter Verkehr Manfred Weidenfelder sagte. Hier seien die für die Flughäfen München und Nürnberg vereinbarten Tarifabschlüsse für das Bodenpersonal noch für mehrere Jahre gültig.

dpa

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