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Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind am Mittwoch fortgesetzt worden (Archivbild vom 18.05.2006).

Warnstreiks im öffentlichen Dienst - kaum Probleme auf den Straßen

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mit einer ersten Warnstreikwelle in Bayern Druck auf die Arbeitgeber gemacht. Nach ersten Einschätzungen sei die angepeilte Zahl von deutlich mehr als 2000 Teilnehmern erreicht worden, sagte ein ver.di-Sprecher in München.

Betroffen waren neben Autobahn- und Straßenmeistereien unter anderem auch Universitäten und Unikliniken sowie Justiz- und andere Behörden. Regionale Schwerpunkte der Aktionen waren in München, Nürnberg und Rosenheim.

Am Münchner Uniklinikum ließen am Morgen rund 400 Beschäftigte die Arbeit zeitweise ruhen, hier sollte der Warnstreik bis in die Nacht zum Donnerstag dauern. Auf den Straßen kam es trotz Schneefalls in einigen Regionen Bayerns nicht zu größeren Problemen durch die Warnstreiks bei Autobahn- und Straßenmeistereien. "Das Wetter scheint um unsere Streikorte einen Bogen zu machen", sagte der Sprecher. Viele Pendler hätten sich offenbar auf die angekündigten Aktionen eingestellt und seien auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen.

Am Mittag wollte die Gewerkschaft bei mehreren Kundgebungen in ganz Bayern ihre Forderungen in der laufenden Tarifrunde untermauern. So war für München eine Kundgebung vor der Staatskanzlei geplant. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Länder acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat.

dpa

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