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Eigentlich ist der Waschbär "Nordamerikaner".

Der Waschbär erobert Bayern

Würzburg - Eigentlich kennt man die grau-weißen Tiere nur aus dem Zoo: Aber auch in den bayerischen Städten sind immer mehr Waschbären unterwegs.

In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der erlegten Tiere auf knapp 800 verdreifacht, sagte der Präsident des Bayerischen Jagdverbands, Jürgen Vocke, der Nachrichtenagentur dpa. Besonders in Wohnsiedlungen fühlten sich die Waschbären wohl. “Als Allesfresser finden die immer was“, sagte Vocke - zum Beispiel in Biomülltonnen oder auf Komposthaufen.

Ursprünglich kommt der Waschbär aus Nordamerika. Vor 75 Jahren wurden einige Tiere nach Angaben des Jagdverbands in Hessen ausgesetzt. Seitdem habe sich der Waschbär in Deutschland verbreitet. In Bayern dürfen Jäger die Tiere zum Ärger von Tierschützern das ganze Jahr über jagen.

dpa

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