Räuber lauerte vor dem Gebäude

36-Jähriger will Tankstelle überfallen - Tankwart reagiert genau richtig

In Wasserburg wollte ein 36-Jähriger eine Tankstelle überfallen und lauerte vor dem Gebäude. Als der Tankwart den Mann entdeckte, handelte er augenblicklich richtig.

Wasserburg - Hier konnte am Dienstagabend, den 28. November, glücklicherweise ein Überfall auf eine Tankstelle verhindert werden. Grund dafür ist der Tankwart, der an dem Abend vor Ort war und beim Erkennen der bestehenden Gefahr augenblicklich richtig reagierte.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung verkündet, hatte der Tankwart die Tankstelle bereits geschlossen und die Türen am Eingang versperrt. Gegen 23 Uhr wollte er gerade den Kassenraum verlassen, als er auf eine Gestalt aufmerksam wurde, die sich vor der Tankstelle herumtrieb. Bei näherem Hinsehen erkannte er einen Mann, der mit einer Pistole bewaffnet scheinbar vor der Tür wartete.

Der Tankwart erkannte sofort den Ernst der Lage und rief die Polizei an. Nachdem er ausführlich seine Beobachtungen am Telefon schilderte, blieben die Beamten noch so lange mit dem Mann telefonisch in Kontakt, bis die Streifenwagen von der Polizeiinspektion Wasserburg und deren umliegenden Dienststellen vor Ort die Tankstelle erreichten. 

Sofort entdeckten die angekommenen Beamten den Täter, der die Flucht ergriff. Doch er hatte keine Chance: Nach kurzer Zeit konnte der 36-Jährige aufgehalten und festgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt trug er eine Sturmhaube und war - wie erwartet - bewaffnet. Jedoch nicht mit einer echten Pistole, sondern einer Schreckschusspistole. 

Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim ermittelt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wegen versuchten schweren Raubes. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl gegen den jungen Mann, der sich zur Zeit in einer Justizvollzugsansalt befindet.

Die Polizei bittet um Zeugen:

Möglicherweise haben Passanten den Mann auf den Tankstellengelände oder im Umfeld beobachtet. Wer diesen wahrgenommen oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten sich mit der Kripo Rosenheim unter 08031/200-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


Rubriklistenbild: © dpa

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