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Die Wasserwacht bei der Bergung der Frau und des Hundes.

Wasserleiche an Staustufe angetrieben

Altheim - Eine weibliche Leiche, ein kleiner toter Hund – doch was ist ihre Geschichte? War es ein trauriges Tierdrama – oder webte der Zufall zwei Schicksale ineinander, die gar nichts miteinander zu tun haben?

 Am Montag wurden an einer Staustufe der Isar in Altheim bei Landshut die Frau und der winzige braune Hund angetrieben. Beobachter stellten schnell erste Theorien über die Todesursache auf: War der Hund in den Fluss gesprungen und die Frau ertrank, als sie ihn ans Ufer retten wollte? Doch die Polizei kann dies nicht bestätigen.

Momentan ist alles ein großes Rätsel. Es war 11.15 Uhr, als die tote Frau an der Isarstaustufe gefunden wurde. Die Wasserwacht barg sie und das Tier. Doch womöglich gehören die beiden tatsächlich gar nicht zusammen: Ersten Einschätzungen der Polizei zufolge lag der Hund schon länger tot im Wasser als die Frau. Das Problem: „Die Identität der Frau ist ungeklärt“, erklärt Reihold Höng vom Polizeipräsidium Niederbayern. Nach ersten Erkenntnissen der Kripo Landshut dürfte sie bis zu vier Tage im Wasser gelegen haben. Da gibt es zig Möglichkeiten, wo sie in die Isar gestürzt sein könnte. Ein Mord war es vermutlich nicht: „Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.“

Zur Klärung der genauen Todesumstände wurde eine Obduktion angeordnet. Nun hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung zu der Frau. Sie ist circa 50 Jahre alt, 1,50 Meter groß, korpulent und hat kurze schwarze Haare. Sie trug eine blaue Hose und weiße Turnschuhe. Seltsam: Ihr Oberkörper war nackt. Wer vermisst die Frau oder glaubt, sie zu kennen? Hinweise bitte an die Kripo Landshut, Telefon 08 71/ 92 52-0.

ast

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