+
Ein Handy auf Eis sorgte für einen Polizeieinsatz (Symbolbild)

Wasserschutzpolizei rettet Handy von Eisscholle

Schweinfurt - Die Tränen einer Schülerin haben Wasserschutzpolizisten in Schweinfurt derart berührt, dass sie für das verlorene Handy des Mädchens ausgerückt sind.

Die 15-Jährige hatte auf einer Brücke stehend telefoniert. Plötzlich war ihr das Telefon aus der Hand gerutscht und acht Meter tief auf eine Eisscholle gefallen. Wie die Polizei Würzburg am Dienstag berichtete, suchte die tränenüberströmte Jugendliche im nahen Bürgerbüro Hilfe, das die Wasserschutzpolizei verständigte. Da die Eisschicht auf dem Nebenarm des Mains zu dünn war, versuchten die Beamten von der Brücke aus, das Handy zu “bergen“.

Mit Hilfe eines riesigen Magneten gelang es schließlich, das Telefon von der Eisscholle zu holen - ohne dass die Informationen auf der Telefonkarte durch den starken Magneten gelöscht wurden. In Millimeterarbeit brachten die Polizisten den Magneten so dicht an einen Anhänger des Handys, dass sie es so nach oben ziehen konnten. Das Mädchen vergoss nach der ungewöhnlichen Aktion am Montag wieder Tränen - diesmal aber vor Freude.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Raubmord in Meiling: Jetzt muss die brutale Froschbande büßen
Der brutale Raubmord in Meiling (Landkreis Starnberg) schockierte sogar erfahrene Ermittler. Nach zwei Jahren muss sich die Froschbande nun für ihre schrecklich Tat vor …
Raubmord in Meiling: Jetzt muss die brutale Froschbande büßen
Vorgetäuschter Überfall auf Werttransporter - fünf Täter verurteilt
Fünf der sechs Männer, die einen Raubüberfall auf einen Wertransporter vortäuschten wurden verurteilt. Das Gericht berichtet von dem genauen Ablauf und Hintergrund des …
Vorgetäuschter Überfall auf Werttransporter - fünf Täter verurteilt
Für Kleinkinder sehr gefährlich: Münchner Einzelhändler ruft dieses Produkt zurück
Ein Einzelhänder mit Sitz in München ruft seine schwarzen Augenbohnen zurück. Grund dafür sei das Pestizid Chlorpyrifos, das in hoher Menge in den Lebensmittel gefunden …
Für Kleinkinder sehr gefährlich: Münchner Einzelhändler ruft dieses Produkt zurück
Frachter steckt in Fluss fest - Donau nicht mehr gesperrt
Seit Donnerstagvormittag ist die Donau aufgrund der Havarie eines Schiffes gesperrt. Der Einsatz könnte noch den ganzen Tag dauern.
Frachter steckt in Fluss fest - Donau nicht mehr gesperrt

Kommentare