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Auch mit dem Rettungshubschrauber des BRK wurden Wanderer aus den schneebedeckten Bergen gerettet.

Bergwachteinsatz am Watzmann

Wanderer geht in Sommerkleidung los - und bleibt im Schnee stecken

In München freuen sich die Menschen über die Sommerhitze. Bergwanderer aus den Städten werden aber zu einem gefährlichen Fehler verleitet.

München - Erst am Montagabend mussten der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und die Bergwacht Ramsau einen 63-jährigen Mann aus Franken suchen und retten, der bei der Watzmann-Umrundung im Schnee steckengeblieben war. Der Mann war verhältnismäßig leicht bekleidet und allein unterwegs. 

Wanderer bleibt am Watzmann in Schnee stecken

Als er im Abstieg vom Trischübel ins Gries im Schnee steckengeblieben war, rief er seine Frau an. 

Lesen Sie auch: Drama am Watzmann: Frau stürzt 50 Meter in die Tiefe - Bergwacht 12 Stunden im Einsatz

Da nicht genau bekannt war, wo sich der Mann befindet, mussten die Retter erst nach ihm suchen. Der Wanderer hatte es dann aber  schon selbst bis zur Grieshütte geschafft, wurde aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und seiner nur spärlichen Ausrüstung mit dem Hubschrauber ausgeflogen. 

60 Meter in Tiefe gestürzt: Ein Junggesellenabschied endete für den Bräutigam im Krankenhaus, berichtet Merkur.de*.

Erschöpfter Wanderer von der Wasseralm gerettet

Am Wochenende mussten die Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ einen erschöpften Wanderer per Helikopter von der Wasseralm in der Röth ausfliegen. Außerdem ging ein weiterer Notruf wegen eines gestürzten Wanderers mit Knieverletzung auf dem Weg zwischen Wasserfallalm und Aussichtspunkt ein. Die Bergwacht Berchtesgaden versorgte den Patienten und brachte ihn ins Tal. 

Lesen Sie auch: Todesdrama am Watzmann: Bergsteiger aus Regensburg fällt 150 Meter in den Tod

Rettungshundestaffel nach Lawinenabgang im Einsatz

Wenige Tage zuvor wurden die Bergwacht Berchtesgaden und die Lawinenhundestaffel Chiemgau wegen eines Lawinenabgangs auf der Kleinen Reibn am Seeleinsee alarmiert. Die Einsatzkräfte suchten den Bereich per Hubschrauber ab, da kurz zuvor eine Gruppe mit fünf Menschen dort gesehen worden war. Letztlich stellte sich heraus, dass niemand verschüttet worden war.

Erst Ende April wurde ein 26-jähriger Skifahrer aus Dachau von einer Lawine begraben.

Profi-Snowboarderin Geraldine Fasnacht hat eine Schneewalze überlebt - und gefilmt

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