Sie sind nagelneu

Wegen Sicherheitsbedenken: Augsburg legt Busse still

Augsburg - Die Augsburger Stadtwerke müssen wegen Sicherheitsbedenken kurzfristig 23 Mercedes-Busse vorübergehend stilllegen.

Die erst im Jahr 2016 angeschafften Erdgas-Busse würden ab Freitag vorläufig im Depot bleiben, berichtete das kommunale Verkehrsunternehmen. Grund sei, dass sich die Türen der Busse während der Fahrt möglicherweise plötzlich öffnen können. Zuvor hatten mehrere Medien über die Probleme mit den Mercedes-Bussen berichtet.

Die Stadtwerke gaben an, dass Daimler europaweit 220 Busse des Typs „Citaro C 2 Step 3“ zurückgerufen habe. Der Hersteller habe den Verkehrsbetrieben mitgeteilt, dass es „unter Umständen dazu kommen kann, dass die Türen kraftlos geschaltet werden und sich in Abhängigkeit von der Fahrsituation selbstständig öffnen können“.

Die Stadtwerke gaben an, dass auch in Augsburg einige Busse bereits diese Probleme hatten. „Uns wurde damals vom Hersteller versichert, dass das Software-Problem behoben worden sei“, sagte Geschäftsführer Walter Casazza. Die Außerbetriebnahme der Fahrzeuge sei „sehr ärgerlich, aber aus Sicherheitsgründen unumgänglich“. Die Stadtwerke wollen sich nun von anderen Unternehmen Busse als Ersatz ausleihen.

dpa

Rubriklistenbild: © Reinhard Kurzendörfer

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schlimmer Auffahrunfall: Lkw-Fahrer stirbt
Ein Lkw ist bei Mainstockheim in einen Tanksattelzug gekracht. Der 42-jährige Fahrer starb bei dem Auffahrunfall.
Schlimmer Auffahrunfall: Lkw-Fahrer stirbt
Dogge beißt Kind beim Spielen ins Gesicht
Ein 10-Jähriger spielte in Schmidmühlen mit einem Kind, als plötzlich eine Dogge auf ihn losging.
Dogge beißt Kind beim Spielen ins Gesicht
Mehr als 2000 Touren: Wanderer (54) besteigt seinen Hausberg bis zu dreimal am Tag
Dort oben kennt er jeden Stein. Wanderfreund Franz Schuster hat den Lusen im Bayerischen Wald weit über 2000 Mal bestiegen. Warum?
Mehr als 2000 Touren: Wanderer (54) besteigt seinen Hausberg bis zu dreimal am Tag
Hunderte Einsatzkräfte proben den Ernstfall: Bayern bereitet sich auf Terror vor 
Gleich mehrere Terroranschläge werden von Einsatzkräften seit Montag in Oberbayern inszeniert. Das Ziel: Bayern will für den Ernstfall gewappnet sein.
Hunderte Einsatzkräfte proben den Ernstfall: Bayern bereitet sich auf Terror vor 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.