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Am Samstag gesperrt: der Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien.

Auf dem Weg nach Kroatien

Putin-Staatsbesuch stoppt die Urlauber

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München - Wladimir Putin bereits Slowenien zu einem Staatsbesuch. So weit, so gut. Doch die Stippvisite des russischen Präsidenten könnte für bayerische Urlauber teuer werden.

Update vom 12. Oktober 2016: Wilde Gerüchte: Wie britische Medien berichten, holt Präsident Putin Russen wegen Kriegsgefahr aus Europa heim. Ein Ziel für einen russischen Atomschlag soll München sein.

Einmal noch bei Villach (Kärnten) vorbei, dann noch flotte 20 Kilometer - und schon lässt sich vorm Karawankentunnel die kroatische Adria fast schon erschnuppern. Moment, nicht ganz, Slowenien liegt ja noch dazwischen. Und hier genau liegt am Samstag das Problem. Ausgerechnet am verkehrsstärksten Urlauber-Wochenende wird aller Voraussicht nach der Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien dichtgemacht. Der Grund sind Sicherheitsvorkehrungen. Denn der russische Präsidenten Wladimir Putin stattet dem kleinen EU-Staat zwischen Alpen und Adria einen Staatsbesuch ab. Es droht ein Verkehrsinfarkt in beiden Fahrtrichtungen.

Anlass für den Besuch Putins sind Feiern um eine Gedenkstätte russischer Kriegsgefangener. 400 von ihnen waren im Jahr 1916 bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen. 100 Jahre danach wird ihrer nun feierlich gedacht.

Walter Mocnik, Sprecher des österreichischen Autobahnbetreibers Asfinag, sagt, dass eine genaue Uhrzeit für die Sperre nicht feststehe. "Ich gehe derzeit vom Zeitraum von 9 bis 18 Uhr aus." Die Asfinag stehe mit dem slowenischen Autobahnbetreiber in ständigem Kontakt. Laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd könnte es erst um 11 Uhr losgehen. Wie auch immer - Urlauber sollten am Samstag jedenfall mit allem rechnen …

So kommen Sie doch nach Kroatien

Wer nach Slowenien oder Kroatien will, der muss am Samstag über Italien oder über die Steiermark ausweichen. Am Grenzübergang Walserberg wird auf die Sperre des Tunnels und Ausweichrouten hingewiesen: Diese sind über die Pyhrnautobahn zum Grenzübergang Spielfeld oder über die Tauernautobahn und die A2 über Arnoldstein nach Udine und Triest. Möglich ist auch die Brennerautobahn über Verona, Venedig nach Triest. Gleiches gilt für Urlauber, die am 30. Juli auf den Heimweg sind.

hu/mc

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