Armbrust-Attacke: Prozessbeginn im November

Weiden - Gut zehn Monate nach einer tödlichen Armbrust-Attacke auf einen Rentner in Weiden muss sich ein Pärchen vor Gericht verantworten.

Der Prozess beginne am 2. November, sagte am Donnerstag der Präsident des Landgerichts Weiden, Walter Leupold. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung „Der Neue Tag“. Einem 22 Jahre alten Bundeswehrsoldaten wird Mord und versuchter Raub vorgeworfen. Seine 23 Jahre alte Freundin kommt wegen versuchten Raubes mit Todesfolge sowie Betrugs mit Urkundenfälschung auf die Anklagebank. Das Pärchen soll das 66 Jahre alte Opfer zufällig ausgewählt haben. Während die Frau den Tatort absicherte, habe der Soldat aus Regen den Rentner zunächst mit der Armbrust in den Rücken geschossen und anschließend mit 18 Messerstichen getötet. Das Urteil wird im Dezember erwartet.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zoll erwischt mutmaßliche Dealer mit 1000 Ecstasy-Pillen
Mit über 200 Ecstasy-Pillen, versteckt im Brillenetui, wurde ein 25-Jähriger in Lindau erwischt. Bei einem Bekannten von ihm fanden Beamte weitere 700 Pillen.
Zoll erwischt mutmaßliche Dealer mit 1000 Ecstasy-Pillen
Nach Unfall mit Müllwagen: Fahrer tot
Ein 60-Jähriger wurde am Dienstag von seinem Mülllaster überollt. Wie die Polizei mitteilte, erlag er am Abend seinen Verletzungen.
Nach Unfall mit Müllwagen: Fahrer tot
Digitale Klassenzimmer ziehen in bayerische Schulen ein
Um bayerische Schulen digitaler zu machen, stellt die Staatsregierung über 160 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Basisausstattung soll mindestens eine digitale Tafel …
Digitale Klassenzimmer ziehen in bayerische Schulen ein
Betrunkener rammt Familienauto - Mutter schwer verletzt in Klinik geflogen
Einen schweren Unfall gab es am Dienstag im Berchtesgadener Land. Ein angetrunkener Mann verlor die Kontrolle über seinen Suzuki und rammte ein Familienauto. 
Betrunkener rammt Familienauto - Mutter schwer verletzt in Klinik geflogen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion